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Gewaltverbrechen Frauenleichen in Petershausen: Tatverdächtiger wohl psychisch krank

Der 53-Jährige Tatverdächtige, der in Petershausen zwei Frauen getötet haben soll, ist offenbar psychisch krank. Das bestätigten Ermittlerkreise dem BR. Der Mann schweigt zu den Vorwürfen. Es erging Haftbefehl.

Stand: 13.02.2018

Nach einem Gewaltverbrechen in Petershausen bei München wurden gestern zwei Frauenleichen in einer Wohnung entdeckt. Die Polizei hat einen 53-jährigen Tatverdächtigen verhaftet, es wurde Haftbefehl erlassen. Der Mann ist Ermittlern zufolge offenbar psychisch krank, wie der BR von Ermitlern erfuhr.

Obduktion ergibt massive Gewalteinwirkung bei den Frauenleichen

Laut Polizei ist der 53-Jährige dringend tatverdächtig. Eine Obduktion der beiden Leichen ergab eine massive Gewalteinwirkung gegen den Hals. Auch die Spurensicherung in der Wohnung, brachte Hinweise darauf, dass die Frauen einem Gewaltverbrechen zum Opfer fielen. Die beiden 40 Jahre alten Freundinnen aus Dachau waren gestern von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Sie waren bereits seit Samstag verschollen.

Opfer waren Bekannte des Tatverdächtigen

Die Angehörigen erzählten der Polizei, dass die beiden nach Petershausen fahren wollten. Da es eine Bekanntschaft zwischen den beiden Frauen und dem Mann gab, überprüften Beamte bei der Suche die Adresse des Mannes in Petershausen. Als sie sich gestern Nachmittag Zutritt zu der Wohnung verschafften, fanden sie die Leichen der beiden Frauen. Sie trafen dort auch den 53-Jährigen an und nahmen ihn fest. Der Mann wird derzeit dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Der Haftbefehl wurde laut Polizei erlassen.


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