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Wiesnplakat 2016 Oktoberfest mit Herz, Bier und Brezn - in rosarot

Das offizielle Wiesnplakat ist da. Es zeigt wieder viel von dem, was das größte Volksfest der Welt ausmacht: Bier, Brezn und ein Herz - und das vor rosarotem Hintergrund. Der Münchner Zweite Bürgermeister Josef Schmid hat es vorgestellt.

Stand: 29.01.2016

Es stammt von zwei Designschülerinnen aus München: Susanna Schneider und Linda Sophia Schultheis.

Die Siegerentwürfe fürs Oktoberfestplakat 2016. In der Mitte der erste Preis.

Damit haben zum fünften Mal nach 2009, 2010, 2011 und 2014 Studierende der Städtischen Berufsfachschule für Kommunikationsdesign der Deutschen Meisterschule für Mode, kurz: Designschule München, den Oktoberfest- Plakatwettbewerb gewonnen. Der Entwurf zeigt die bekannten Oktoberfest-Motive Bier, Brezn und und Lebkuchenherz vor einem rosa Riesenrad auf rosa Hintergrund. Die Idee setzte sich gegen 24 weitere Vorschläge von insgesamt 15 Teilnehmern in einem Wettbewerb durch. Hier die ersten Preise "am Stück."

Ein Motiv für alle Wiesn-Zwecke

Der Siegerntwurf wird überall verwendet, wo es um das Oktoberfest geht, und wo mit der Wiesn Geld gemacht werden soll: Das preisgekrönte Motiv wird im Internet, auf Lizenzartikeln und auf 10.000 Plakaten zu sehen sein. Zusätzlich wird es den offiziellen Serienmaßkrug zieren, der damit die 1978 begonnene Reihe von begehrten Sammlerkrügen fortsetzt.

Viel Rummel im Münchner Stadtmuseum:

Masskrug, Brezel, Dirndl oder Kettenkarussel? Die Entwürfe der vergangenen Jahre strotzten nur so vor Farbenfreude:

2014 etwa war Naturalismus komplett unangesagt. Das küssende Liebespaar durfte vor lauter Wiesnfreude und Verliebtheit pinkfarbene und violette Gesichter haben (siehe Bild).

2013 schien sich die ganze schillernde Festwiese im Masskrug zu spiegeln. 2012 jonglierte ein freundliches Münchner Kindl mit den klassischen Utensilien der Festwiese - von der geschossenen Rose bis zum leckeren Radi.

2011 hatte sich ein Plakat in Stick-Optik durchgesetzt. Das Motiv von 2010 wurde offenbar von nostalgischen Anziehpuppen aus Papier inspiriert. Wiesnplakate im Wandel - es sind meist bunte Verführungen.

Mehr Wiesn-Wissen - Erfahrungswerte aus den letzten Jahren


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Flo, Freitag, 29.Januar, 20:33 Uhr

5. Nach langer Zeit

endlich wieder ein schönes Plakat.

Wolf, Freitag, 29.Januar, 17:15 Uhr

4. Ein echt schönes Plakat

Ist schon lustig,ein Hauch Rosa ruft sofort die allseits bekannten "Spassbremsen" auf den Plan,schizophrenes Bayern!

  • Antwort von Barbara, Freitag, 29.Januar, 19:09 Uhr

    Der Spaß hört dort auf, wo angebliche "Reformer" behaupten, den Spaß müßte man mit "ss" schreiben, weil das Wort "kurz betont" werde, was ein völliger Quatsch ist! Kulturverfall und Zerstörung der deutschen Sprache, wohin man schaut!

  • Antwort von Barbara, Freitag, 29.Januar, 19:21 Uhr

    Wenn es um die Ästhetik und Schönheit geht, dann sollte man keinen Wolf fragen! Wölfe verstehen im allgemeinen nichts von Schönheit! Man geht ja auch nicht in den Tierpark, um sich frisieren zu lassen!

  • Antwort von Rumplhanni, Samstag, 30.Januar, 17:35 Uhr

    @Wolf „Schizophrenes Bayern - ein Hauch Rosa - Spaßbremsen“ - wo kommen denn Sie her?
    Die Bayern auf´s Saufen reduzieren oder als schizophren zu bezeichnen, finde ich auch nicht gerade tolerant. Viele Länder pflegen Tradition. Gutes Essen und Alkohol gehören meist dazu!

    Ich verbinde das Oktoberfest und das konsumierte Bier mit urig. Beim Festeinzug zeigt sich schon der Erhalt und die Wertschätzung der Tradition. Zudem das Reinheitsgebot, also Hopfen und Malz, somit Natur. Das Plakat finde ich vom Motiv her künstlerisch ansprechend, aber die Farbkombination als höchst unpassend. „München ist Bunt“ das ganze vergangene Jahr von bestimmter Seite und dann DAS! Nein Danke!

    Der Olympia-Dackel von 1972, der Waldi, war nett - bunt geringelt, aber auch farblich nicht bissig. Die 70er Jahre hatten ebenfalls „ätzende“ Farbkombinationen. Igitt! Meine Generation ist manches „gewohnt“!

Barbara, Freitag, 29.Januar, 17:01 Uhr

3. Das Problem fängt doch schon mit der Schreibweise der "Maß" oder "Mass" an!

Wenn die Biertrinker zuviel getrunken haben, dann schreiben sie "Mass" (weil kurz betont), wenn sie aber noch einigermaßen nüchtern sind, dann wird "Maß" (weil normal betont) geschrieben. Die "Reformer der Deutschen Sprache" haben anscheinend ihre Rechtschreibregeln auf dem Oktoberfest gemacht, denn anders sind solche besoffenen Schreibregeln nicht zu verstehen!

Barbara, Freitag, 29.Januar, 15:50 Uhr

2. Soll das noch ein "Fest" sein?

Das ist schlimmer als Kultur-Verfall, Verwahrlosung und Degenerierung der Gesellschaft!

Isabell Speidel, Freitag, 29.Januar, 11:19 Uhr

1. Grauenvoll

Ganz schlimm und anscheinend im Rahmen der Genderisierung unserer Gesellschaft versucht man alles in ROSA zu tauchen und uns der Widerstandsfähigkeit zu berauben.

  • Antwort von Wolf, Freitag, 29.Januar, 16:31 Uhr

    Ein schönes Plakat,und wer beim Anblick von rosa seltsam homophob reagiert hat halt einfach ein grundsätzliches Problem,da hilft auch keine Maß,oder zwei...drei....

  • Antwort von Rumplhanni, Freitag, 29.Januar, 18:31 Uhr

    Ich kann mich Isabell Speidel für ihre Sätze nur anschließen.

    Ich hätte die Reproduktion des Münchner Kindls von 2012 vorgeschlagen - kultursensibel ohne Sichel und Halbmond, wie mit Beidem geschmückt kürzlich in fragwürdiger, künstlerischer Manier bereits einmal „weltoffen“ dargestellt. Junge Künstlerinnen möchte ich damit nicht beleidigen. Die Idee an sich ist sicher nicht zu kritisieren, aber die Farbe Rosa wirkt von vielen gefühlt auf große Flächen immer etwas „patzig“. Ich oute mich zudem freiwillig: „Ich bin homophob und islamophob!“

  • Antwort von Wolf, Freitag, 29.Januar, 18:46 Uhr

    @isabel Speidel
    Es gibt Psychologen die sich auf Phobien spezialisiert haben,gute Besserung.

  • Antwort von Rumplhanni, Freitag, 29.Januar, 18:53 Uhr

    Zu dumm! Vor lauter islamophob habe ich mich auch noch einseitig verschrieben:
    Das Interkulturelle Münchner Kindl war natürlich mit Kreuz, Halbmond und Davidstern.