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Nach dem 20-Jährigen Watzmann-Therme in Berchtesgaden droht Schließung

Die Watzmann-Therme in Berchtesgaden hat grade erst ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und ist gut besucht. Dennoch stellt sich für das Hallenbad, das 1997 für 37 Millionen D-Mark errichtet wurde, die Frage: Sanierung oder Schließung?

Von: Christine Haberlander

Stand: 20.03.2017

Die Schließung der Watzmann-Therme ist die schlechteste aller Lösungen, findet auch der Berchtesgadener Bürgermeister Franz Rasp. Und das ist schon mal ein gutes Signal, vor allem für die Besucher: 235.000 waren es im vergangenen Jahr.

Hier lernen die Berchtesgadener Kinder schwimmen

235.000 Besucher kamen im letzten Jahr

Aber auch die Wasserwacht möchte, dass das Bad weiter besteht. Denn hier lernen die Berchtesgadener Kindern Schwimmen, die Kurse sind Monate im Voraus ausgebucht. Klar ist, dass das 20 Jahre alte Hallenbad renoviert werden muss, heißt es. Konkurrenz für die Therme gibt es in Salzburg, in Bad Reichenhall oder in Freilassing - und auch die schläft nicht.

Es gibt eine breite Bewegung, die das Bad offen halten will.

Derzeit werden für die Watzmann-Therme verschiedene Konzepte erarbeitet, um sie noch attraktiver zu machen. Im Herbst will der Zweckverband, dem Touristiker und die fünf Kommunen angehören, entscheiden, wieviel Geld investiert wird. Das Bad könnte entweder ganz neu, aber dafür möglicherweise kleiner gebaut oder rundum saniert werden.

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