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Waldbrandgefahr in Oberbayern Flieger auf der Suche nach Flammen

Die Waldbrandgefahr steigt aktuell. Auch die Regierung von Oberbayern hat deshalb weitere Luftbeobachtungsflüge angeordnet. Die Flieger starten immer nachmittags.

Von: Birgit Grundner

Stand: 19.06.2017

Symbolbild:
Feuerwehr löscht Waldbrand | Bild: Bayerischer Rundfunk

Die Flieger sind seit Montag in Eichstätt unterwegs. Ab Dienstag starten sie dann auch in Pfaffenhofen an der Ilm, Oberpfaffenhofen, Königsdorf, Erding, Mühldorf und Ohlstatt . An Bord sind offizielle Luftbeobachter. In der Regel sind es Mitarbeiter vom Katastrophenschutz und von Forstbehörden, die kritische Stellen rechtzeitig erkennen sollen.

Keine Kippen in den Wald werfen

Weil es so trocken ist, gilt momentan im nördlichen Oberbayern teilweise Gefahrenstufe 4. Dienstag steigt sie stellenweise sogar auf die höchste Stufe 5. Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, in der Nähe von Wäldern kein Feuer anzuzünden, keine Pflanzen abzusengen, nicht zu rauchen – und erst recht keine glimmenden Zigaretten wegzuwerfen.

Selbst parkende Autos können gefährlich sein

Experten warnen außerdem davor, Fahrzeuge auf trockenem Gras am Waldrand abzustellen. Auch stark erhitzte Auto-Katalysatoren können dort zur Gefahr werden.


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