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Antrag im Stadtrat Vollprogramm für Waldi: Münchner CSU will Hunde-Waschstationen

Das Problem dürften viele Hundehalter kennen: Nach dem Gassigehen bei Schmuddelwetter versaut Waldi den schönen Teppich. Die CSU fordert deshalb jetzt Hunde-Waschstationen für München.

Von: Michael Bartmann

Stand: 10.11.2017

Hunde-Waschanlage | Bild: Dorothea Wiepcke

Waschanlagen für den Hund, von der schnellen Pfotenwäsche bis zur Vollwäsche: Das wünscht sich die Münchner CSU-Stadträtin Dorothea Wiepcke. Sie hat deshalb im Stadtrat einen entsprechenden Antrag gestellt. München solle ein Modellprojekt "Hunde-Waschstationen für München" starten – mit Waschanlagen entlang hochfrequentierter Gassi-Gehstrecken wie dem Englischen Garten, dem Olympiapark oder am Westpark.

Service für Hund und Herrchen

München sei eine der hundereichsten Städte Deutschlands und jeder Hundebesitzer kenne das Problem mit schmutzigen Hunden, so begründet die Stadträtin ihren Antrag.

"Hund und Herrchen werden sich über diesen einmaligen Service freuen."

CSU-Stadträtin Dorothea Wiepcke

Nürnberg und Passau haben schon Hunde-Waschanlagen

Was kurios anmutet wäre in Bayern aber nicht ganz neu: Hundewaschanlagen gibt es zum Beispiel bereits in Nürnberg oder in Passau, ebenso in vielen anderen Bundesländern. Neben einem Wasser- und Abwasseranschluss brauche es dafür laut CSU-Stadträtin Wiepcke lediglich einen Elektroanschluss und fünf Quadratmeter Platz.

Gut möglich also, dass der "beste Freund" vieler Münchnerinnen und Münchner künftig nicht mehr die Wohnung oder die Badewanner versaut, sondern frisch gewaschen ins Körbchen kommt.

Wie Sie ihren Hund im Winter vor Split und Streusalz schützen können, erfahren Sie hier.


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Kommentare

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Victoria, Dienstag, 14.November, 19:33 Uhr

10. Hundewaschstation

Englischer Garten finde ich super??
Und Ja, ich finde es als Gegenzug für die Hundesteuer mal etwas sehr sinvolles!
Genauso gut fände ich auch mal ein Umdenken im Bereich Hundekot Tüten !
Siehe Tirol, da sind die biologisch Abbaubar ????

Barbara, Samstag, 11.November, 17:41 Uhr

9. Wozu braucht man eine "Hunde-Wasch-Anlage"?

Gibt es denn wirklich so viele "dreckige Hunde", daß diese alle öffentlich gewaschen werden müssen?

  • Antwort von Hrdlicka, Sonntag, 12.November, 20:04 Uhr

    Vielleicht hilft das ja auch gegen den in Bayern sehr verbreiteten "Sauhund" ?

Agan, Samstag, 11.November, 07:46 Uhr

8. Werbung

Wer kannte bisher diese Stadträtin? Also! Jetzt hat man endlich mal von ihr was gehört.
Was in Ihrem Antrag noch fehlt: Aus Gleichheitsgründen muss es Katzen- und im englischen Garten auch Pferdewaschanlagen geben.Und was ist mit den verschwitzten Joggern und schmutzigen Fahrrädern? Auf Frau Wiepcke warten noch große Aufgaben.

Hrdlicka, Freitag, 10.November, 17:55 Uhr

7. Das passt

Ich finde dieses Problem, bzw. das Engagement der Partei ( oder auch jeder möglichen anderen) passt für das Millionen- und Millionärsdorf München wie die Faust aufs Auge !
Was sind schon exorbitante Mieten, Wohnungnot, Personalknappheit bei Kitas und Pflege gegen die essentiell wichtigen Probleme der Besitzer der Luxusköter !
In meiner Familie gab es zwei lebende Hunde, da tauchte natürliich die Schwierigkeit der Drecks gelegentlich bei schlechtem Wetter auf, dagegen hilft aber auch jede normale Badewanne in der eigenen Wohnung ! Für solch einen ausgemachten Schmarrn ist jeder Cent Steuergeld mindestens einer zu viel ! Das einzig positive : es geht sicher mit der CSU weiter bergab...und diesmal kann dann Seehofer echt nichts dafür !

Wolfgang, Freitag, 10.November, 17:42 Uhr

6. Gestern war der 9.November mehr als 30 Jahre zurück bitte denken...

Diese Idee ist in gewisser Weise faschistische Demagogie, Begründung:

An simple emotionale Bedürfnisse appelieren, diesen nachkommen ( hier Hundenärrische in der Großstadt ) um die eigene Machtbasis zu stärken und unhinterfragt zu machen.