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Brand in Dachau gelegt Prozess um versuchten Mord an Ehefrau

Versuchter Mord, vorsätzliche Körperverletzung und schwere Brandstiftung werden einem Familienvater aus Dachau vorgeworfen. Heute begann am Landgericht München II der Prozess.

Stand: 17.07.2017

Justitia Symbolbild | Bild: picture-alliance/dpa/David Ebener

Der 34-jährige Dachauer soll mitten in der Nacht versucht haben, mit Benzin das Mehrfamilienhaus anzuzünden, in dem seine getrennt lebende Frau und der gemeinsame Sohn wohnten – so wie er es nach einem Streit per SMS angedroht hatte, sagt die Staatsanwaltschaft.

Rettende Passanten

Eine Plastikkiste und eine Holzanrichte an der Hauswand standen bereits ein Flammen, als die Insassen eines vorbeifahrenden Taxis das Feuer bemerkten und einen Notruf absetzen. Bevor die Feuerwehr kam, versuchte der Besitzer des Lokals im Erdgeschoss das Feuer zu löschen und zog sich dabei Verletzungen zu.

Vier Tage wird verhandelt

Wäre das Feuer nicht so schnell entdeckt und gelöscht worden, so die Staatsanwaltschaft, dann hätte es noch viel schlimmer kommen können. Womöglich wären sogar Bewohner gestorben. Vier Tage sind für den Prozess angesetzt – das Urteil soll es am 20. Juli geben.


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