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Internationaler Tag gegen Rassismus Demos gegen Vorurteile und Mauern

Die zentralen Aktionen und Kundgebungen am "Internationalen Tag gegen Rassismus" in Oberbayern finden heuer in München statt.

Von: David Herting

Stand: 20.03.2017

Demo in München | Bild: Birgit Grundner / BR

Los gehen die Aktionen im Münchner Stadtteil Haidhausen. Um 12 Uhr bilden am Pariser Platz Demonstranten eine große Warnkette vor rassistischem Gedankengut. Außerdem bauen die Teilnehmer eine symbolischen Mauer aus Vorurteilen, die dann zum Einsturz gebracht wird.

Marsch zum Marienplatz

Am Abend beginnt um 18 Uhr dann in der Innenstadt die zentrale Kundgebung. Begleitet von Musikbands marschieren die Teilnehmer über den Platz der Opfer des Nationalsozialismus zum Marienplatz.

"Rassistischen Argumentationen und Hetze entgegentreten"

Der Tag gegen Rassismus wird unter anderem von den Ausländerbeiräten Bayerns und dem Netzwerk Rassismus-und Diskriminierungsfreies Bayern organisiert. Die Veranstalter wollen vor allem im beginnenden Bundestagswahlkampf  "rassistischen Argumentationen und Hetze entgegentreten".

Der Tag gegen Rassismus erinnert an blutige Proteste im Apartheids-Südafrika, als am 21. März 1960 eine friedliche Demonstration brutal niedergeschlagen wurde, fast 70 Menschen starben damals.

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