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Geplante Sparkassen-Fusion Stellenabbau - aber keine fusionsbedingten Kündigungen

Der geplante Zusammenschluss der Sparkassen Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen wird zu einem Job-Abbau führen. Laut Dieter Seehofer, Vorstandschef der Sparkasse Ingolstadt, sollen in den nächsten fünf Jahren gut 100 der derzeit 1.300 Stellen gestrichen werden.

Stand: 22.01.2016

Sparkasse in Ingolstadt | Bild: BR/Susanne Pfaller

Fusionsbedingte Kündigungen und Schließungen von Sparkassenfilialen schloss der Vorstandschef der Sparkasse Ingolstadt, Dieter Seehofer, heute aus.

"Der Jobabbau wird die geplanten Mega-Sparkasse wettbewerbsfähig machen."

Dieter Seehofer, Chef der Sparkasse Ingolstadt

Die Mega-Sparkasse soll bis zum Jahreswechsel am 1. Januar 2017 entstehen - mit Hauptsitz in Ingolstadt. Wenn sich daran neben der Sparkasse Eichstätt auch noch die Sparkasse Pfaffenhofen beteiligt, hätte die neue Riesen-Sparkasse eine Bilanzsumme von gut sechs Milliarden Euro. Doch noch feilschen die Kommunen darüber, wie nach der Fusion die Gewerbesteuereinnahmen verteilt werden sollen.

Derzeit erhält allein die Stadt Pfaffenhofen, der die prosperierende Sparkasse in Pfaffenhofen zu 40 Prozent gehört, jedes Jahr gut 1,2 Millionen Euro Gewerbesteuer. Diese Einnahmequelle soll natürlich auch nach einer Fusion weiter fließen, so Bürgermeister Thomas Herker.

Wer bekommt wieviel Geld?

Die Verhandlungsrunde am Donnerstagnachmittag (21.01.16) in Ingolstadt brachte noch kein abschließendes Ergebnis. An dem Treffen beteiligten sich die Sparkassenchefs, die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister der betroffenen Städte und Kreise. Geht es nach Dieter Seehofer, soll möglichst noch im Februar eine Einigung herbeigeführt werden.

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