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Zwischen München und Holzkirchen Pilotprojekt für bessere Rettungsgassen startet auf A8

Immer wieder beklagen Einsatzkräfte fehlende oder mangelhafte Rettungsgassen auf Autobahnen. Ein Pilotprojekt auf der A8 bei München soll ab sofort die Autofahrer noch besser sensibilisieren.

Von: Günther Rehm

Stand: 03.08.2017

Rettungsgassen auf Autobahnen können über Leben und Tod entscheiden. Jetzt sollen Autofahrer besser sensiblisiert werden. Als Teststrecke hat das bayerische Verkehrsministerium den Bereich zwischen dem Autobahnkreuz München-Süd und der Anschlussstelle Holzkirchen auf der A8 gewählt.

Digitale Hinweise

Bei stockendem Verkehr oder Stau weisen jetzt die digitalen Anzeigen in den Schilderbrücken darauf hin, eine Spur für Rettungswagen, Polizei und Notärzte freizuhalten. Die Autofahrer sehen dadurch sofort, wo die Gasse gebildet werden muss: zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen. Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann erwartet sich von dem Pilotprojekt mehr Verkehrssicherheit.

Testphase dauert ein Jahr

Die Testphase dauert ein Jahr, Wissenschaftler helfen im Anschluss bei der Auswertung der Ergebnisse. Bewährt sich das System, sollen weitere Schilderbrücken umgerüstet werden. Bayernweit weisen bereits Banner, die an Autobahnbrücken hängen, auf die Wichtigkeit der Rettungsgasse hin.


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Ellbogen, Donnerstag, 03.August, 17:09 Uhr

6. Was für ein Drama?

Natürlich tun sich unsere "geliebten" Ellbogenfahrer da natürlich schwer. Denn irgendein Hirni denkt sich, och nett, die machen alle die Spur für mich frei und fährt mitten durch. Herdenbetriebene Fahrer folgen dann natürlich.

Aber wie so oft, ist keine Polizei in der Nähe und das ist auch verständlich, weil es in der Tat wichtigeres zu erledigen gibt, und so ist der Kontrolldruck gleich null.
Der Normalbürger könnte Anzeigen erstatten, aber dann hat er aucn richtig Arbeit damit. Also bleibt's wie es ist. Theoretisch wollen wir alle viel und praktisch schaffen wir quasi nichts.

Gäbe es vierwöchige Beschlagnahmen des Tatmittels "Auto", gäbe es vermutlich wundersame Wandelungen in der Disziplin.

Salamon, Donnerstag, 03.August, 14:46 Uhr

5.

Mein Vorschlag wäre :Eine Plakete so groß wie die vom """ LICHTTEST im Herbst "" auf der Rückseite abbildung RETTUNGSGASSE an bringen an der Frontscheibe links oben im Blickfeld des Fahrers.Der TÜV sollte hier genauso ein Auge drauf werfen wie auf die Umweltplakete.

websaurier, Donnerstag, 03.August, 13:39 Uhr

4. Ob Projekt oder APP oder sonstwas....


...gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen!
Da wird sich nichts dran ändern...

Evtl. wird ja die "künstliche Intelligenz" mal was bewegen können!
Bei so manchem Autofahrer ist es schon gut, wenn überhaupt irgendwelche Intelligenz da ist...

Berliner, Donnerstag, 03.August, 13:28 Uhr

3. Pilotprojekt

Pilotprojekt in Bayern? Die kapieren das nie. Die glauben, die Gasse wird für die Bayern gebildet, damit sie schneller ans Ziel kommen. Beim durchfahren winken sie den anderen Autofahrern.

  • Antwort von Psychologin rechts der Isar, Donnerstag, 03.August, 18:04 Uhr

    Berliner, jetzt erzählen Sie mir doch mal ganz ruhig, in zusammenhängenden
    Sätzen, welches Problem Sie mit den Bayern haben ?
    Fast jeder Beitrag beim BR, der sich mit Bayern befasst, erzeugt bei Ihnen
    unsachliche, ja schon mal beleidigende Kommentare.
    Also haben - Sie - ein Problem und nicht die Bayern.
    Ich schaue auch extra für Sie, dass die Kasse die Kosten übernimmt.
    Wir rechnen die GOÄ mit einem günstigen Faktor ab.

Gabi, Donnerstag, 03.August, 13:18 Uhr

2. Rettungsgasse

wer glaubt mit dieser Maßnahme oder dieser APP werden diese Vollpfosten abgehalten, sich nicht falsch einzuordnen , ist meiner Meinung nach Weltfremd. Solche ,fahren ohne Hirn und ohne der angemessenen Aufmerksamkeit ,die man im Strassenverkehr haben sollte. Hier helfen nur wirklich harte Strafen und das ist meiner Meinung nach ,der Führerscheinentzug für mehrere Monate.