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Spannender Einsatz der Bundespolizei Piloten trainieren Gebirgseinsatz in Chiemgauer Alpen

Eine Gruppe von 20 jungen Hubschrauberpiloten aus ganz Deutschland trainiert in diesen Tagen in den Chiemgauer Alpen Flugeinsätze im Gebirge. Für 15 Personen ist es zugleich Abschluss und Höhepunkt ihrer Ausbildung zum Piloten.

Von: Hans Häuser

Stand: 12.10.2017

Nur eine Frau ist unter den 15 jungen Bundespolizisten, für die die 18-monatige Ausbildung zum Piloten mit dem Training in den Chiemgauer Alpen endet. Insgesamt fliegen in diesen Tagen acht Trainingshubschrauber vom Bernauer Moos aus ins Gebirge, das Trainingsgebiet erstreckt sich vom Wendelstein bis ins Berchtesgadener Land.

Training im Gebirge besonders schwierig

Kim Reimann ist beim Training dabei

Geübt werden unter anderem Lastenflüge und Landungen. Neben den speziellen Wetterbedingungen sei vor allem die geringe Luftdichte im Gebirge ein Thema, sagt Ausbildungsleiter Rüdiger Baden von der Bundespolizei. Denn dadurch lasse die Leistung des Hubschraubers nach. Außerdem ist es oft nicht möglich, den Helikopter komplett abzusetzen, sondern beispielsweise nur mit einer Kufe.

Harter Job: Polizisten müssen besonders fit sein

Die 18-monatige Ausbildung zum Hubschrauberpiloten bei der Bundespolizei beinhaltet fast 200 Flugstunden. Voraussetzung ist körperliche Fitness und eine abgeschlossene Polizeiausbildung. Geeignete Bewerber werden dringend gesucht, es herrscht laut Bundespolizei Nachwuchsmangel, weil der Job viel Flexibilität und eventuell auch einen Wohnortwechsel verlange.


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Kommentare

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Oliver M., Donnerstag, 12.Oktober, 08:38 Uhr

1. Bewerbermangel? Wundert mich bei diesem Traumjob!

Abgeschlossene Polizeiausbildung ist Voraussetzung? Vielleicht liegt der Nachwuchsmangel genau daran! Wer Pilot werden will, hat nicht zwingend Interesse am Beruf des normalen Polizisten, wenn es mit der Pilotenausbildung dann ggf. mangels Tauglichkeit doch nix wird - hohes Risiko, belastende Arbeitszeiten, im Verhältnis geringes Gehalt.

Vielleicht wäre es sinnvoll, zusätzlich einen zweiten Weg explizit zur Pilotenausbildung anzubieten? Wer da rein kommt, hat dann eben eine Garantie zur Pilotenausbildung und macht parallel die erforderliche, ggf. reduzierte Grundausbildung. Damit hätten Bewerber mehr Sicherheit. Denn nicht jeder, der Pilot werden will, ist mit der Rückfallebene Polizist zufrieden, wenn es nach der Grundausbildung Polizei doch nicht klappt.

Ich bin zwar definitiv hubschrauberbegeistert und hätte das auch gerne gemacht. Ich wäre jedoch nicht zur Polizei, um dann nur vielleicht nach der Grundsusbildung die Pilotenlaufbahn einschlagen zu können ...