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Schwerer Verdacht Münchner Polizist soll sich an G20-Krawallen beteiligt haben

Gegen einen Münchner Polizisten wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung im Zusammenhang mit den G-20-Krawallen in Hamburg ermittelt. Die Münchner Polizei bestätigte Medienberichte, wonach gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde und er vom Dienst suspendiert ist.

Stand: 13.01.2018

Gewalt im Umfeld des G20-Gipfels (Archiv) | Bild: picture-alliance/dpa

Zuerst hatte die Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt" über den Fall berichtet. Nach diesen Angaben soll der Beamte nach einer Demo seine eigenen Kollegen angegriffen haben. Ermittelt werde auch gegen seine 29-jährige Freundin aus Hamburg. Die beiden sollen am 6. Juli kurz nach 20.00 Uhr gefüllte Bierdosen auf Polizisten geworfen haben, die den Hamburger Fischmarkt räumen wollten. Die Dosen schlugen auf der Erde auf, verletzt wurde dadurch den Angaben zufolge niemand. Allerdings gab es bei den Krawallen um den G20-Gipfel in Hamburg zahlreiche Verletzte, darunter auch Polizisten. Noch immer fahndet die Polizei nach den Tätern der Krawalle. Ein Flaschenwerfer wurde bereits zu einer Haftstrafe verurteilt.

LKA ermittelt

Das Bayerische Landeskriminalamt ermittele in dem Fall, sagte die Sprecherin. Der 35-jährige Beamte soll in seiner Freizeit nach Hamburg gefahren und dort die Polizisten beworfen haben. Er sei wegen der Schwere des Vorwurfs vorläufig vom Dienst suspendiert worden, gegen ihn sei - neben den strafrechtlichen Ermittlungen - ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden.

Zu Name oder Alter des Beamten wurden keine Angaben gemacht, die "Welt" berichtete von einem 35 Jahre alten Mann, der am Vorabend des Gipfels der Staatschefs mit Bierdosen auf Beamte gezielt haben soll. Beim G20-Gipfel war es vor allem im Schanzenviertel zu Krawallen, Angriffen auf die Polizei und Plünderungen gekommen.


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Kommentare

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Steiner, Montag, 15.Januar, 18:12 Uhr

28. Nur 1 Polizist? Oder....

Wer weiß denn, ob es nur 1 Polizist war? Es könnte auch noch andere solcher in Zivil Getarnten gewesen sein, die den Hamburger Saustall mit anrichteten. In Heiligendamm gab es auch solche "Rudel", die die anständigen Demonstranten beschädigen wollten. .

fossil, Sonntag, 14.Januar, 09:41 Uhr

27. G20 Gipfel

Das war keine Demo gegen die Politik als solche, ( mit wenigen Aussnahmen der ehrlich Besorgten) sondern ausschliesslich organisiert, um Krawall zu machen und niedere Instinkte auszuleben. Nach Zerstörung div. Geschäfte, wohl bereits im Vorfeld geplant, konnte man meist unerkannt stehlen was nicht niet-und nagelfest war. Dass unter diesen Chaoten nun auch ein Polizist war, ist der Aufreger schlechthin. Ein Polizist, man höre! Auch nur ein Mensch mit Fehlern. Das legalisiert aber nicht die Schneise der Verwüstung und Angriffe der Linken Chaoten. auf viele andere Ordnungshüter. Man sollte die Kirche im Dorf lassen.

Nachdenker, Sonntag, 14.Januar, 08:15 Uhr

26. Münchner Polizist

Wundert mich ja, dass darüber überhaupt berichtet werden darf.

Experte, Sonntag, 14.Januar, 05:39 Uhr

25. G20

? nanu? NSU?

KSLL , Samstag, 13.Januar, 22:55 Uhr

24. Neulich noch ...

... waren es die bösen Rechten, die immer mit ihren Verschwörungstheorien unterwegs sind. Jetzt gibt es hier auf einmal lauter False Flags und Eingeschmuggelte. Ich sage nicht, dass so etwas nicht auch möglich ist. Nur wird hier wohl mit zweierlei Maß gemessen.