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Teure Wohnungen München fordert Gesetze zum Stopp der Mietpreisspirale

Die Münchner Sozialreferentin Dorothee Schiwy fordert von Bund und Land Gesetzesänderungen, um die Mietpreisspirale zu stoppen. Sonst gebe es irgendwann nur noch teure Zweitwohnungen und die Einheimischen würden abwandern.

Stand: 07.12.2017

Schriftzug "Mieten runter!" an Hauswand (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa/Andreas Gebert

Um die Bevölkerung vor steigenden Mieten schützen zu können, fordert die Münchner Sozialreferentin Dorothee Schiwy bessere Instrument. Der freie Markt kenne keine Moral, die Bodenpreise müssten gedeckelt werden, sagt die Münchner Sozialreferentin Dorothee Schiwy. In den Mietspiegel müssten außerdem günstigere Bestandsmieten einfließen und nicht nur Neuvermietungen und Mieterhöhungen der vergangenen vier Jahre.

Mietpreisbremse wirkt nicht

Zudem müsse die Mietpreisbremse verbessert werden, denn die habe kaum etwas gebracht, so Sozialreferentin Schiwy. Nötig sei auch eine Auskunftspflicht. Neumieter hätten ein Recht zu erfahren, welche Miete vorher bezahlt worden sei.


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Wolfgang, Donnerstag, 07.Dezember, 22:05 Uhr

8. Keine neuen Arbeitspltze in München, den Bestand erhalten.

negativbeispiel ist auch das Steudentwerk:

Die wollen ein Wohnheim umbauen, dazu einigen Studenten aktuelll kündigen mit dem Ergebnis weniger Plätze als vorher. Eine Begründung ist Zimmerchen mit 12m² als Wohngruppe dürften nichtmehr gebaut ode grundsaniert werden.

Man frage die aktuellen Bewohner ob diese mit der aktuellen Gebäudetechnik und Zimmerchengröße zufrieden sind.

12m²/Person ist mehr als in einer Bundeswehrstube, wir hatten das so in Konstanz 312 Zimmer mit 12m², dazu je 13 Studenten eine Gemeinschaftsküche und eine kleine Duschanlage, keinen "Lagerkoller"!

Maria , Donnerstag, 07.Dezember, 18:50 Uhr

7. Die meisten Asylsuchenden und Osteuropäer zieht es nach München.

Kommt es zu einer Kannibalisierung auf dem Wohnugsmarkt? Wird es zu Hausbesetzungen kommen? In Syrien, Afghanistan, Albanien Türkei und Iraq ist so viel Platz, aber die Menschen wollen alle zu uns. Ist es nicht verrückt?

Manfred K. Mchn., Donnerstag, 07.Dezember, 17:00 Uhr

6. Mietwucher

Das Schlimmere ist, es trifft immer mehr Ältere, die abrutschen. Mietsteigerungen, immer mit dem Argument des Vermieters: das darf ich ja lt. Gesetzeslage, können ( einkalkuliert ) nicht mehr gestemmt werden. Fazit, es erledigt sich ganz legal von selber, ohne vorgeschobenen Eigenbedarf anzumelden. Die älteren Bürger bekommen aber altersbedingt keine Wohnung mehr und fallen durch die Maschen. Doch das regt heutzutage keinen mehr auf, wohl aber wenn Migranten keine Bleibe finde. Dann überschlagen sich die Medien. Gerade für das "Ankunftsland " Bayern, ob legal oder illegale Einreise, es muss e n d l i c h eine beiderseitige Regelung, eine mit Hand und Fuss, nicht so halbseiden wie momentan, seitens des Gesetzgebers auf den Tisch. Die Politik sollte ihre Hausaufgaben machen. Das kann übrigens auch eine Minderheitsregierung !!!

kapitalismus, Donnerstag, 07.Dezember, 16:35 Uhr

5. Zweckentfremdung von Wohnraum in München

Solange d die LH München nicht rigoros gegen Zweckentfremdung von Wohnraum ,vorgeht werden auch die Mieten steigen.
warum?
Weil Geschäftemacher wie die Firma A1 Apartment auch hier in München mittels ihrer Gesellschaften Wohnungen aufkaufen ,um darin Arbeiter aus Osteuropa unterzubringen.
Übrigens meiner Meinung nach illegal ,und noch dazu als gewerbliche Nutzung von Wohneigentum in vielen Eigentümer Gemeinschaften laut Teilungserklärung unzulässig.
Schadet nicht nur den dort wohnenden Mietern/ Eigentümern, sondern allen die hier in München eine Wohnung für sich oder ihre Familie suchen.
Warum wird dies von den Behörden toleriert?

Helmut, Donnerstag, 07.Dezember, 14:31 Uhr

4. Freier Markt

So lange Mietwohnungen auf dem freien Markt angeboten werden, werden die Mieten in Ballungsräumen nicht zurückgehen.
Jeder Hausbesitzer wird nach schließlich nach einer guten Rendite im Rahmen der vom Staat vorgegebenen Regeln streben.
Da müsste schon noch mehr umgebaut werden, als nur einen MIetdeckel vorschreiben.