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Straßen- und Autobahnsperrungen München bereitet sich auf Sicherheitskonferenz vor

Am Freitag beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz. Für Autofahrer bedeutet das einige Einschränkungen. Autobahnabschnitte sowie Straßen in der Münchner Innenstadt werden gesperrt.

Von: Birgit Grundner

Stand: 15.02.2018

Münchner Sickerheitskonferenz 2017 | Bild: picture-alliance/dpa

Mehr als 20 Staats-und Regierungschefs sowie etwa 75 Außen- und Verteidigungsminister werden auf der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet. Insgesamt sind es 600 Konferenzteilnehmer.

Straßensperren während Sicherheitskonferenz

Am Flughafen München werden ungefähr 100 Staats-, Militär- und Privatmaschinen landen und in einen eigenen Bereich auf dem Frachtvorfeld gelotst. Dort werden alle Kontroll- und Einreiseformalitäten erledigt. Der reguläre Flugbetrieb soll nicht beeinträchtigt werden.

Die Sperrzone um den Bayerischen Hof

Die Gäste steigen dann in Autos um, die in diversen Kolonnen und eskortiert von der Polizei in Richtung München fahren. Immer wieder werden Autobahnabschnitte gesperrt. Straßensperrungen gibt es auch in der Münchner Innenstadt. Es wird empfohlen, die nächsten Tage möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Demonstrationen gegen Münchner Sicherheitskonferenz

Für die Sicherheit rund um die Konferenz sorgen 4.000 Polizisten, das Tagungshotel "Bayerischer Hof" ist ab morgen Früh weiträumig abgeriegelt. Konferenzgegner planen mehrere Aktionen. Die größte am Samstagnachmittag. Geplant sind da zwei Demonstrationsmärsche rund um den Tagungsort und eine Menschenkette in der Fußgängerzone.


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Michael D., Donnerstag, 15.Februar, 14:29 Uhr

7. Wichtiger Termin.

Ach, da haben sich sicherlich die Linkschaoten schon bestens darauf vorbereitet. Generalstabmäßig, könnte man auch schreiben. Die haben ja sonst nicht mehr viel "Spaß" - die langweilen sich bereits, weil es immer weniger Rechtsradikale zu bekämpfen gibt. Und immer nur zum Ersten Mai paar Randale - das ist einfach zu dürftig für die Linksextremen...

Wolfgang, Donnerstag, 15.Februar, 14:00 Uhr

6. Helgolnd bietet sich an, nah genug für Hubschrauberftransfers vom Festland.

Weit genug als daß Protestler mit Paddelbooten störende kommen könnten.

Einmal dort ein großes Tagungshotelbauen rechtnet sich dann für einige Giepfelkonferenzen, mal mit den Schweizern reden, Davos wird denen auch teuer...

  • Antwort von Leo, Donnerstag, 15.Februar, 14:31 Uhr

    Korrektur lesen, Wolfgang!

  • Antwort von Hans Holtz, Donnerstag, 15.Februar, 14:31 Uhr

    Guter Vorschlag. Außerdem viel besser zu erreichen von der Roten Flora aus. Denn dort sitzen sicherlich auch etliche Linksradikale bereits auf gepackten Taschen...

Norbert Orlowski, Donnerstag, 15.Februar, 13:13 Uhr

5. Für die Sicherheit sorgen 4.000 Polizisten...

Ob diese Sicherheitskonferenz notwendig ist, mag dahingestellt sein. Aber: die 4.000 Polizisten ständen ja nicht irgendwo beschäftigungslos herum, wenn es diese Konferenz nicht gäbe. Sie werden anderswo abgezogen, fehlen also an anderen Einsatzorten, leisten (weitere) Überstunden. Auch ansonsten ist der Aufwand (Autobahn- und Straßensperrungen etc.) enorm. - Warum muss diese Sicherheitskonferenz immer in München bzw. in Deutschland stattfinden?

  • Antwort von Heimatschützer, Donnerstag, 15.Februar, 13:32 Uhr

    ... das fragen Sie am besten die Geschäftsführung der Firma Rheinmetall (aka Erdogans Mordwaffenlieferant).

    Übrigens, falls es jemand schon vergessen hat: Die sog. "Sicherheits"konferenz hieß bis 1994 Wehrkundetagung. Geändert hat sich seitdem nur der Name (vorsichtshalber schon zweimal).

  • Antwort von Rosl, Donnerstag, 15.Februar, 13:48 Uhr

    Heimatschützer, eine Wehrkundetagung in einem wehrlosen Land ist vollkommen unpassend. Immerhin das -- wenn sonst schon nichts -- haben die, die uns schon viel zu lange regieren, eingesehen.

  • Antwort von Norbert Orlowski, Donnerstag, 15.Februar, 13:59 Uhr

    @Heimatschützer Meine Frage war an sich rhetorisch gemeint.

Didier, Donnerstag, 15.Februar, 12:58 Uhr

4. Ich schlage vor

daß die Herrschaften sich auf einem Flugzeugträger irgendwo auf See treffen. Da stören sie nicht.

  • Antwort von Heimatschützer, Donnerstag, 15.Februar, 13:28 Uhr

    Wildbad Kreuth. Das wäre in jeder Hinsicht der passende Ort für den Spuk.

  • Antwort von forist, Donnerstag, 15.Februar, 13:43 Uhr

    Mein Vorschlag: Insel Helgoland.
    Für diesen "Spuk" in jeder Hinsicht bestens geeignet!

  • Antwort von Münchner, Donnerstag, 15.Februar, 14:41 Uhr

    Es gibt doch diverse Klöster wo sich die feine Herrschaften sonst auch treffen. Mitten in der Stadt, diesen totalen Irrsinn kann kein vernünftiger Mensch verstehen. Kein Wunder brauchen gewisse Kreise auch noch eine 3. Start und Landebahn.

dildoldi, Donnerstag, 15.Februar, 12:29 Uhr

3. Sicherheitskonferenz ? Das Gegenteil trifft zu...

Da konferieren also 600 wichtige Menschen, die offenbar wichtiger sind als andere. Wieso eigentlich im Zentrum einer Millionenstadt und nicht irgendwo in der Pampa, wo es z.B. sicherheitstechnisch mit erheblich weniger Personal und Einschränkung der Bewegungsfreiheit vieler anderer ginge ? Reich und mächtig zu sein und keiner schaut zu, ist wohl nicht ganz so spassig ? Da ist die Behinderung von zigtausenden wohl conditione sine qua non, sonst kommt keiner, und der Bayerische Hof muss langsam ( oder schneller ) dichtmachen ? Und was konferieren die da überhaupt ? Dass die Welt irgendwie durch so eine Konferenz sicherer geworden wäre, ist mir nicht bekannt. Oder gehts etwa nur um ihre eigene, bzw. die ihrer Angehörigen Sicherheit ? Dann macht so eine Veranstaltung schon viel eher Sinn. Meine Empfehlung an die Damen und Herren : Panzerglasscheiben für die Fenster und die Aussichtsplatform des Elfenbeinturms. Und das Elfenbein durch Beton ersetzen.

MfG

  • Antwort von Didier, Donnerstag, 15.Februar, 12:54 Uhr

    Vielleicht trefen sich da im Windschatten der öffentlichen Berichterstattung Waffenschieber, pardon, Konzerne und Politiker à la Gabriel. Beispielsweise Hoflieferanten von Erdogans Gnaden?

  • Antwort von Leier, Donnerstag, 15.Februar, 14:06 Uhr

    Ich kann diese abstrusen Vorschläge nicht mehr hören, Flugzeugträger usw. ohne sich einen Funken Gedanken zu machen, wie all' diese Leute mit Gefolge, Presse usw untergebracht werden sollen.

    Könnte man Wutbürger nicht auch irgendwo verstecken?

  • Antwort von Didier, Donnerstag, 15.Februar, 14:42 Uhr

    Diese Konferenz kam mal mit weniger als 100 Leuten aus. Sehe ich mir die Sponsoren an - private Veranstaltung, als Steuerzahler muss man für ziemlich groß angelegte Sicherheitsmaßnahmen aufkommen, damit die Herrschaften sich sicher fühlen. Wieder eine aufgeblähte Veranstaltung für Leute, die nichts gescheids zu tun haben und sich wichtig fühlen können. Immerhin hieß das mal Wehrkundetagung. Damit war deutlicher ausgedrückt, daß es ums Militär geht. Für diskrete Hinterzimmertreffen reicht auch ein Bunker oder ähnliche militärische Einrichtungen. Am besten, die Herrschaften halten die Konferenz nächstens in einer zerstörten syrischen Stadt ab, damit sie sehen, daß ihr Sicherheits-Zirkus vollkommen überflüssig, wenn nicht gar verlogen ist. Dort könnten sie ganz diskret am Wiederaufbau teilnehmen, indem sie mal versuchen, zerstörte Stahlbetonhäuser zu reparieren. Den Anzugträgern endlich mal eine Schippe in die Hand drücken. Oder sie sollen statt der Soldaten selbst gegeneinander kämpfen.

  • Antwort von forist, Donnerstag, 15.Februar, 14:56 Uhr

    Gefolge,Presse,Krawallmacher,"Wutbürger" "Profilneurotiker" usw könnten auf Kreuzfahrtschiffe auf Reede vor
    Anker liegend bestens untergebracht werden:-)