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Kurz und bündig Die Meldungen aus Oberbayern

Stand: 31.05.2016

Rund 300.000 Euro Schaden bei Brand in Landsberger Lagerhalle

Landsberg am Lech: In Landsberg ist heute nacht die Lagerhalle einer Firma für Dämmtechnik in Brand geraten: Der Schaden liegt laut ersten Schätzungen der Polizei bei rund 300.000 Euro. Heute (31.05.16) sind die Brandermittler vor Ort, um die Brandursache zu finden. Von Brandstiftung geht die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck dagegen in Dachau aus. Dort hatte Sonntagabend ein leerstehendes Fabrikgebäude gebrannt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Filmreife Verfolgungsjagd eines Einbrechers auf der B 20

Freilassing/Tittmoning: Nach einer filmreifen Verfolgungsjagd ist in Tittmoning ein mutmaßlicher Einbrecher festgenommen worden. Der 43-jährige Serbe war zuvor in Salzburg eingebrochen und hatte unter anderem ein Auto gestohlen. Wie die Polizei berichtet, war er damit in Freilassing über die Grenze nach Deutschland gefahren. Nachdem die österreichische Polizei ihre bayerischen Kollegen informiert hatte, entdeckten Beamte das Auto in Freilassing. Dort gab der Fahrer Gas und flüchtete auf der B 20 zunächst Richtung Laufen. Ein Polizist konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten, nachdem der flüchtende Autofahrer auf ihn zugefahren war.

Insgesamt nahmen rund 15 Polizeistreifen die Verfolgung auf, auch ein Hubschrauber wurde dazu angefordert. In Tittmoning konnte die Polizei den mutmaßlichen Einbrecher schließlich stoppen, in dem sie die engen Stadttore mit Streifenwagen verstellte. Dort beschädigte der Mann aus Serbien insgesamt drei Autos. Der Serbe wurde schließlich ohne weiteren Widerstand festgenommen, so die Polizei. Den Schaden schätzen die Beamten auf mehrere Tausend Euro.

Unglück von Maxlrain: Polizei bittet Zuschauer um Filmaufnahmen

Maxlrain (Lkr. Rosenheim) Nach dem Unfall bei der "Bavaria Historic" an Fronleichnam in Maxlrain, bei dem vier Personen zum Teil schwer verletzt wurden, sucht die Polizei Bad Aibling nun Unfallzeugen. Besonders interessiert ist die Polizei an Zeugen, die den Unfallhergang gefilmt oder fotografiert haben. Eine 44-jährige Frau aus dem Raum Bad Tölz, die sich als Zuschauerin der Rallye anschloss, verlor nach dem Start die Kontrolle über ihren roten Ford Mustang und fuhr in die Zuschauermenge.

Smart-Fahrerin rammt Kaffeehaus in Ingolstadt

Ingolstadt: Nahezu ungebremst hat im Zentrum von Ingolstadt eine Smart-Fahrerin mit ihrem Kleinwagen die Mauer des Kaffeehauses "Le Café" gerammt. Die Unfallverursacherin und ihr elf Jahre alter Sohn wurden dabei erheblich verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Beide mussten von der Feuerwehr aus dem völlig zertrümmerten Smart befreit werden. Derzeit untersucht die Ingolstädter Polizei, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Fest steht, dass die 39-Jährige während der Autofahrt eine Beinschiene trug - offensichtlich wegen einer vorangegangenen Verletzung. Außerdem wurden in ihrem Auto Betäubungsmittel gefunden. Durch eine Blutprobe und einen Drogentest soll nun geklärt werden, ob die 39-Jährige einen Teil dieser Drogen bereits konsumiert hat.

Erneut Asylbewerber beim Baden ertrunken

Peißenberg (Lkr. Weilheim-Schongau): Erneut ist ein Asylbewerber beim Baden ertrunken. Es handelt sich um einen 27-jährigen Nigerianer, der zusammen mit einigen Freunden in der Ammer im Bereich von Peißenberg Schwimmen gegangen war. Allerdings ging der junge Mann sofort unter und wurde mit der Strömung weggetrieben. Freunde und Helfer zogen schließlich den leblosen Mann ein Stück weiter flussabwärts aus dem Wasser. Eine sofort eingeleitete Reanimation durch einen Notarzt blieb ohne Erfolg. Nach der Einlieferung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus konnten die Ärzte nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen. Inzwischen hat die Weilheimer Kripo die Ermittlungen übernommen. Bereits am 6. Mai war ein 17-jähriger Afghane in einem Badesee im Landkreis Rosenheim ertrunken. Vor einer Woche starb ein 18-jähriger Afghane in einem Badesee im Landkreis Traunstein, als er beim Schwimmen plötzlich unterging. Bereits im vergangenen Jahr hatten Polizei, Wasserwacht und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft gewarnt, dass viele Asylbewerber nicht schwimmen könnten.

Autofahrer stirbt bei Verkehrsunfall bei Altötting

Altötting: Bei einem schweren Verkehrsunfall ist in der Nacht auf Samstag (28.05.16) auf einer Kreisstraße zwischen Altötting und Tüßling ein 55 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache auf der völlig geraden Fahrbahn von der Straße abgekommen und mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt. Der Mann, der offensichtlich keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, wurde dabei tödlich verletzt. Die Kreisstraße musste zur Unfallaufnahme und zur Bergung des völlig zerstörten Autos für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Im Einsatz waren neben 35 Angehörigen zweier Freiwilliger Feuerwehren auch noch ein Notarzt sowie eine Rettungsdienstbesatzung und zahlreiche Polizeibeamte.

Erneut tödlicher Bergunfall am Hochstaufen

Bad Reichenhall/Berchtesgadener Land: Ein Bergsteiger ist in der Nacht auf Samstag auf dem 1.771 Meter hohen Hochstaufen tödlich verunglückt. Der Mann stürzte direkt vor dem Reichenhaller Haus mehrere Meter tief ab und erlitt schwere Kopfverletzungen. Helfer versuchten den Mann wiederzubeleben, er starb aber noch auf dem Berg.

Per Handy gab der Einsatzleiter der Bergwacht den Ersthelfern Anweisungen. Da zunächst kein Hubschrauber auf den Gipfel fliegen konnte, dauerte es rund eine Stunde, bis ein Bergwachtnotarzt zu Fuß eintraf. Der Arzt konnte nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen. Seine beiden Begleiter wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Leiche des Bergsteigers konnte schließlich mit einem Polizeihubschrauber geborgen werden, der trotz der schlechten Wetterbedingungen zum Gipfellandeplatz fliegen konnte. Erst am 22. Mai war auf dem Hochstaufen ein Bergsteiger tödlich verunglückt.

Steinadler im Berchtesgadener Land: Schlechtes Mai-Wetter setzt Brut zu

Berchtesgadener Land: Das ungewöhnlich kalte und nasse Wetter im Mai hat den brütenden Steinadlern im Berchtesgadener Land mehr zugesetzt als zunächst gedacht. Eines der beiden Adlerjungen am Untersberg hat nicht überlebt, dem anderen Küken aber geht es gut. Außerdem haben wohl auch die beiden Adlerpaare im Wimbachtal und Klausbachtal die Brut abgebrochen. Andererseits gehen die Adler-Forscher derzeit davon aus, dass die Adlerküken am Hohen Göll und im Revier Ettenberg am Untersbergmassiv die Schlechtwetterphase unbeschadet überstanden haben.

Kaputte Klimaanlage im Reisebus – sieben Schüler in Krankenhäuser gebracht

Traunstein: Weil in einem Reisebus die Klimaanlage ausgefallen war, mussten Donnerstagnachmittag (26.05.2016) im Landkreis Traunstein sieben Jugendliche einer Abschlussklasse aus Salzgitter (Niedersachsen) in Krankenhäuser gebracht werden. Vier von ihnen wurden am Abend wieder entlassen, die anderen drei konnten heute zu ihrer Gruppe zurückkehren. Wie die Polizei berichtet, klagten die Schüler über Übelkeit und Kreislaufprobleme. In dem Reisebus, der die Schüler nach einem Tagesausflug zurück in ihr Hotel im Chiemgau bringen sollte, war auf der A8 die Klimaanlage ausgefallen. Deswegen stieg die Temperatur vor allem im Oberdeck des Doppelstockbusses rapide an. Am Rastplatz Hochfelln hielt der Fahrer schließlich an. Dort wurden die Schüler von einem Großaufgebot an Rettungskräften versorgt. Ein Ersatzbus brachte die Jugendlichen schließlich in ihr Quartier.

Polizei will mutmaßlichen Bankräuber von Taufkirchen identifizieren

Taufkirchen (Lkr. München): Am Dienstag (24.05.2016) wurde ein mutmaßlicher Bankräuber verhaftet. Laut Polizei konnten die Personalien des Beschuldigten aber noch nicht sicher überprüft und bestätigt werden. Deshalb wird jetzt das Bild des Verdächtigen veröffentlicht.

Kurz vor der Schließung der Filiale zur Mittagspause hatte ein mit einem Tuch und einer Mütze maskierter Mann die Volksbank an der Münchener Straße betreten. Dort bedrohte er die fünf Angestellt mit einem Küchenmesser und forderte diese auf, den Tresor zu öffnen. Anschließend fesselte er die Angestellten mit sogenannten Kabelbindern und dirigierte sie dann in den Keller. Dort ließ er sich dann das Bargeld aus dem Tresor in eine mitgebrachte Sporttasche füllen. Anschließend fesselte er die Angestellten an die Stühle im Keller und verließ die Bank über den Hintereingang. Da eine der Angestellten zum Zeitpunkt des Überfalles gerade telefonierte, konnte sie eine Kollegin verständigen von der dann umgehend die Polizei alarmiert wurde.

Mutmaßlicher Fahrraddieb auf freien Fuß gesetzt

München: Obwohl er mit acht neuwertigen, vermutlich gestohlenen Fahrrädern erwischt wurde, ist ein 47-jähriger Serbe von der Polizei und der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Der Mann war bei einer Kontrolle von Polizeibeamten angehalten worden. Diese stellten auf dem Anhänger des Mercedes, mit dem der Mann unterwegs war, acht neuwertige Damenfahrräder sicher. Der 47-jährige Fahrer gab an, diese von seiner Mutter bekommen zu haben.

Angeblich habe diese die Fahrräder auf verschiedenen Flohmärkten gekauft . Allerdings stellte sich bei der Überprüfung der Rahmennummer heraus, dass zwei Räder im Mai an verschiedenen Münchner S-Bahnhöfen gestohlen worden waren. Nachdem die Mutter des Serben alle weiteren Informationen zur Herkunft der Fahrräder ablehnte, musste der 47-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Die Polizei überprüft jetzt, woher die restlichen acht Fahrräder stammen.

Einbrecher beißt Münchner Student

München: Von einem 17-jährigen Einbrecher ist ein Münchner Student bei einer nächtlichen Aktion in den Arm gebissen worden. Dazu kam es, nachdem am Montagabend der 23-jährige Student laute Geräusche aus dem Nachbarhaus gehört hatte. Zusammen mit einem 50 Jahre alten Nachbarn schaute er daraufhin nach dem Rechten und stellte fest, dass die Schaufensterscheibe des Ladens eingeworfen worden war. In dem Geschäft befand sich ein junger Mann.

Als dieser den Studenten bemerkte, versuchte der 17-Jährige zu flüchten. Dabei stolperte er und stürzte zu Boden. Der Student und der 50-jährige Zeuge hielten den aus Gambia stammenden Einbrecher fest, der sich massiv zur Wehr setzte. Nach bevor eine Polizeistreife eintraf, wurde der Student von dem Jugendlichen in dem Oberarm gebissen. Schließlich konnten Polizisten den um sich schlagenden Jugendlichen überwältigen. Gegen ihn wurde mittlerweile ein Haftbefehl erlassen. Bis zu seiner Festnahme war der 17-Jährige in einer Jugendhilfeeinrichung untergebracht.

Double-Feier der Bayern: Stadräte stellen Anfrage an Oberbürgermeister

München: Mehrere Fraktionen im Münchner Stadtrat haben Anfragen an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gerichtet. Sie wollen wissen, ob und inwiefern sich die Landeshauptstadt finanziell an den Feierlichkeiten beteiligt. Das BR Fernsehen hatte am Sonntag die Doublefeier des FC Bayern nicht übertragen. Der Hintergrund: Der Verein wollte dafür 150.000 Euro. Der BR wollte den Betrag nicht bezahlen - und hätte es auch rechtlich nicht dürfen.

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