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Straftaten rund ums Transitzentrum Kriminalität durch Flüchtlinge: Polizei in Manching macht mobil

Mit der Zahl der Einwohner stieg im Transitzentrum Manching auch die Zahl registrierter Vergehen. Zuletzt lag sie bei 950 pro Jahr. Jetzt will die Pollizei gegensteuern.

Von: Susanne Pfaller

Stand: 15.11.2017

ARE Manching | Bild: picture-alliance/dpa

Rund um die vier Dependancen des Transitzentrums Manching-Ingolstadt will die Polizei präsenter werden. Grund ist die Zunahme der Straftaten durch Zuwanderer. Wie ein Polizeisprecher dem BR erklärte, stiegen die Straftaten durch Zuwanderer allein auf dem Ingolstädter Stadtgebiet von 150 Delikten im Jahr 2014 über 600 in 2015 auf 950 im vergangenen Jahr. Dabei handelt es sich vorwiegend um Diebstähle und Körperverletzungen.

Opfer der Körperverletzungen durch Zuwanderer seien vornehmlich ebenfalls Zuwanderer: diese Taten ereignen sich in der Regel bei Streitigkeiten in den Unterkünften.

Operativer Einsatzdienst für die dunkle Zeit

Ab sofort verstärkt die Polizei ihre Präsenz und Kontrolltätigkeit im Umfeld der Unterkünfte am Nachmittag bis in die späten Nachtstunden hinein. In dieser Zeit passieren erfahrungsgemäß die Mehrzahl der Straftaten.

Zum Einsatz kommen dabei Kräfte des OED, des operativen Ergänzungsdienstes Ingolstadt, Erding und Fürstenfeldbruck, der sonst häufig bei Fußballspielen agiert.

Mehr Sicherheit und besseres Sicherheitsgefühl

Mit den Maßnahmen, die vorläufig bis Ende November geplant ist, will die Polizei zum einen "die objektive Sicherheitslage verbessern, aber auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger" steigern.

Zahl der Zuwanderer schwankt stark

Die von der Polizei zitierte Statistik umfasst nicht Delikte, die nur Ausländer begehen können, wie etwa illegale Aufenthalte. Die Zahl der Menschen, die im Transitzentrum Manching/Ingolstadt untergebracht sind, schwankt stark von Monat zu Monat von mehreren Hundert bis weit über tausend. In diesem Oktober lag die Belegungszahl bei gut 1.300 Anfang, im Februar 2016 lag sie bei 770.

Kritik an den Transitzentren gab es mehrfach, zum Beispiel im Juli wegen der harten Abschiebepraxis.


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Wählerin, Freitag, 17.November, 08:24 Uhr

12. Endloses Weiterso

Bei diesen Tatsachen, verschließen unsere Politiker die Augen. In Berlin wird um die Flüchtlingspolitik und dem Nachzug gestritten.
Es wird wie immer ein fauler Kompromiss rauskommen und zahlen darf dann die Allgemeinheit.
Ich erinnere mich noch an 2015, unser Bürgermeister hat gesagt es kostet der Gemeinde keinen Cent. Was ist heute? Erhöhung der Grundsteuer und der Verbrauchsabgaben. Wir haben die Musik nicht bestellt, aber dürfen sie zahlen.

Erich , Donnerstag, 16.November, 10:05 Uhr

11. Die Ernte

einer völlig verantwortungslosen Flüchtlingspolitik wird eingefahren. Und das ist erst der Anfang!

Stan, Mittwoch, 15.November, 19:16 Uhr

10. Tacheles

Viel zu lange haben uns die meinungsbildenden Medien eine realitätsfern Ponyhof-Idylle zum Thema Flüchtlinge suggeriert.
Es gibt einen Unterschied zwischen objektiv informieren und Halbwahrheiten.
Die Wahrheit ist nicht immer schön. Sie aber zu vertuschen oder schön zu reden, stösst viele vor den Kopf.
Dewegen begrüße ich diesen Artikel. Fakten - Fakten - Fakten. Zur Wahrheitsfindung unerlässlich.
Bitte mehr Tacheles und weniger Traumtänzerei.

Marlies Meier, Mittwoch, 15.November, 18:06 Uhr

9. Kriminalität durch Flüchtlinge

Ich finde es verachtenswert, hier Schutz und Versorgung anzunehmen und dann; wie laut Statistik des letzten Jahres, allein im Bereich Manching-Ingolstadt,
950 Straftaten zu begehen. Das die Opfer der Körperverletzungen vornehmlich ebenfalls Zuwanderer waren, beruhigt mich dabei nicht im geringsten.
Bei dem jährlichen Straftaten-Anstieg durch Zuwanderer sehe ich mit großer Besorgnis dem Ergebnis für 2017 entgegen.

Dieter, Mittwoch, 15.November, 17:34 Uhr

8. Kriminalität

Schon vor 20 Jahren wurde vor den zukünftigen kriminellen gewarnt. Und jetzt kommt es doch so, wie wir es uns nie gewünscht haben. Mir ist die Grenzöffnung Deutschlands nach Osten noch in Erinnerung, wo der bayerische Innenminister ein halbes Jahr danach der Presse kundtat, es habe keine Erhöhung der Kriminalität stattgefunden, also alles easy… Die Cops auf der Strasse, wussten es damals schon besser, erst Recht die Cops in grenznahen Gebieten, wo bis heute noch alles geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist - zur Not auch mehrmals hintereinander… Ich wünsche jedem weiterhin genügend “Schutzgeldreserven” ;-) den das was in unseren Städten schon Realität ist dehnt sich aus. Aber es bewegt sich schon was. Das Mitte/Rechts-Lager hat im neuen Bundestag 56,3 % (+5,3%), das Rot/Rot/Grüne nur 38,6 % (-4,1%). Nur die Meinungsmacher der “Qualitätsmedien” haben den Schuss noch nicht gehört.
M.f.G

  • Antwort von Josef, Donnerstag, 16.November, 09:36 Uhr

    Gorbatschow warnte bereits beim Fall der Mauer was auf Deutschland zukommt aber jedem wurde durch die Medien und Politik nur das schöne aufgezeigt und die Politik enttäuschte jetzt auch mit der EU-Blockade Rußland. Hätten wir mal besser mit den Russen zusammengearbeitet und nicht mit denen übern Teich auch wären wir kulturell mit Rußland näher.