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Ingolstadt behindertenfreundlich Bürgerbefragung zum "Aktionsplan Inklusion"

Wie kann Ingolstadt noch behindertenfreundlicher werden? Zu dieser Frage kann sich ab heute jeder Bürger auf der offiziellen Website der Stadt äußern und direkt zu dem Thema Anregungen geben.

Von: Susanne Pfaller

Stand: 18.10.2016

Rollstuhl im täglichen Kampf | Bild: Colourbox

Unter der Homepage der Stadt www.ingolstadt.de/aktionsplan kann jeder Ingolstädter einen Fragebogen ausfüllen und Anregungen geben, wie Inklusion noch besser gelingen kann. Dabei gibt es auch eine Befragung, die in besonders leicht verständlicher Sprache verfasst ist.

"Nach dem Motto: Nicht über uns, sondern mit uns reden - wollen wir die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger befragen, was sie zum Thema Inklusion zu sagen haben, was läuft gut in Ingolstadt, oder wo besteht noch Verbesserungsbedarf."

Sozialreferent Wolfgang Scheuer

Ideen für viele Lebensbereiche werden gesucht

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Gefragt wird nach den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Beschäftigung, Freizeit sowie Kinder und Bildung. Bis Dezember werden zudem Behinderte und Verbände in Workshops Vorschläge erarbeiten. Bis Mitte nächsten Jahres will die Stadt ihren Aktionsplan ausgearbeitet haben und mit der Umsetzung starten.

Derzeit leben in der 135.000 Einwohnerstadt knapp 16.000 Menschen mit einer Behinderung von mindestens dreißig Prozent.


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Michael D., Dienstag, 18.Oktober, 17:41 Uhr

1. Absurdistan

Deutschland hat schon lange keine funktionierende Demokratie mehr. Denn hier haben Minderheiten das Sagen, die müssen gehätschelt und bevorzugt werden. Am ärgsten ist man dran als schlichter Durchschnittsmichel. Da hat man nur zu funktionieren.
Ein Glück, dass man noch nicht so weit ist, dressierte Affen einzusetzen. Denn man müsste dann in den Firmen und Behörden noch vollautomatische Bananenspender
als Standard vorweisen.