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Computer-Rarität landet in München Erster Apple-Computer kommt ins Deutsche Museum

Ein Computer, der 40 Jahre alt ist und über 900.000 Dollar wert? Kaum zu glauben. Aber dieses Fossil aus der Steinzeit der Computerentwicklung ist jetzt im Deutschen Museum zu sehen. Und er soll sogar noch funktionieren.

Von: Birgit Grundner

Stand: 14.11.2017

Fast alles von Apple ist heute begehrtes Lifestyle-Produkt. Für das neueste iPhone stehen manche sogar Schlange. Jetzt kommt ein Relikt aus der Apple-Urzeit ins Deutsche Museum: Der Apple 1 – der weltweite erste Personal Computer der späteren Kultmarke. Sammler sind bereit für eines der damals nur 200 hergestellten Exemplare bis zu 900.000 Dollar zu zahlen. Dabei war der Apple-Computer 1976, im Jahr seines Erscheinens, mit 666,66 Dollar der erste PC der Welt, der für Privathaushalte erschwinglich war.

Tastatur und Monitor statt Kippschalter und Lämpchen

Entwickelt hatte den Apple 1 Steve Wozniak, noch bevor er zusammen mit Steve Jobs und Ronald Wayne am 1. April 1976 die Firma Apple gründete. Apple produzierte den PC dann in Serie – allerdings eben nur 200 Stück. Statt Kippschalter und Lämpchen, wie damals bei günstigen Computern üblich, war der Apple 1 von Haus aus mit allen notwendigen Anschlüssen ausgestattet und konnte damit per Tastatur und Monitor bedient werden.

40 Jahre alt und noch funktionsfähig

Ein Privatmann aus Nordrhein-Westfalen stellt sein Exemplar nun dem Deutschen Museum in München als Dauerleihgabe  zur Verfügung. Nicht nur zum Anschauen: Dieser Apple 1 soll tatsächlich noch funktionieren und gleich in Betrieb genommen werden. 


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Kommentare

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Planer, Dienstag, 14.November, 21:30 Uhr

2. "Und er soll sogar noch funktionieren."

Aber klar doch funktionieren Geräte aus dieser Zeit noch. Solide Bauteile und Technik machen es möglich.

Die "Kaputt-Funktion" wird heute schon ab Werk eingebaut und das mit voller Absicht (z.B. minderwertige Elkos). Steueroptmierungsfirmen haben ein reges Interesse so einen Schrott zu verkaufen.

Hrdlicka, Dienstag, 14.November, 15:29 Uhr

1. Unglaublich

Unglaublich wie bodenständig diese Steuervermeidungsfirma mal angefangen hat. Heute sucht und fidet sie die billigsten Produktionsstätten, das Land ohne Steuertarif. oder wenn dann zuminest im Promillebereich und wird dennoch von Millionen von Kosumenten hofiert als würde sie was verschenken !
Boykottieren müsste man solch ein Geschäftsgebahren ! Aber selsbt das aktuelle Phone, das schon durch seinen "Namen" ( kann ein Telefon einen Namen tragen??? ) an "X-Mas" erinnert wird wohl ein Selbstläufer werden

  • Antwort von T3fan, Dienstag, 14.November, 18:35 Uhr

    Der Entwickler war ja auch Woczniak.Jobs gelang es - wie Gates- fremde Entwicklungen fuer sich zu "vergolden".

  • Antwort von Konjuk, Dienstag, 14.November, 21:24 Uhr

    Was heisst hier "müsste" man?

    Man tut es einfach und zwar konsequent.