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Deutscher Schulpreis 2017 Daumen drücken für Altötting und Kirchheim

Endrunde beim Deutschen Schulpreis: Das Gymnasium Kirchheim (Lkr. München) und die Beruflichen Schulen Altötting konkurrieren mit zwölf weiteren Schulen aus Deutschland um die Trophäe. Bundesklanzlerin Angela Merkel wird heute in Berlin den Sieger bekannt geben.

Von: Ute Rauscher

Stand: 29.05.2017

Deutscher Schulpreis Symbolbild | Bild: picture alliance / dpa/ Tim Brakemeier

Was macht eine Schule zur besten Schule Deutschlands? Nach Ansicht der Jury ist sie herausragend im Umgang mit Vielfalt, in der Unterrichtsqualität oder auch beim Schulklima. 14 hervorragende Schulen stehen in der Endrunde um die Vergabe des Deutschen Schulpreises 2017. Sie nehmen mit einer Delegation aus Schülerinnen, Schülern und Lehrern an der feierlichen Preisverleihung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin teil. Daumen drücken also für Altötting und Kirchheim.

Wertevereinbarung an den Beruflichen Schulen Altötting

Mehr als 2.600 Jugendliche und junge Erwachsene besuchen die Beruflichen Schulen Altötting. 100 Lehrkräfte unterrichten in den Bereichen Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbautechnik oder auch Umweltschutz. Herausragend: die Förderung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Trotz der Größe und Vielfalt klappt das Miteinander bestens, erzählt Schulleiter Carlo Dirschedl.

"Wir haben eine Wertevereinbarung verabschiedet, wo wir uns gegenseitig verpflichtet haben, wertschätzend miteinander umzugehen. Das ist etwas, was uns über die Jahre  auf besonderer Weise verpflichtet und wo wir den Eindruck haben, dass es sich in dem gegenseitigen Respekt niederschlägt, den wir pflegen: Schüler den Lehrern gegenüber und umgekehrt."

Carlo Dirschedl, Leiter Berufliche Schulen Altötting

Gymnasium Kirchheim setzt auf systematisches Qualitätsmanagement

Nominiert für den Deutschen Schulpreis ist auch das Gymnasium Kirchheim bei München mit 1.250 Schülern. Dort sorgt ein systematisches Qualitätsmanagement für Motivation bei den Schülern und kollegiale Zusammenarbeit unter den rund 120 Lehrern. Ein Netzwerk aus Jugendsozialarbeitern, Schulpsychologe und Beratungslehrer unterstützt Schüler und Klassenleiter. Und auch die Unterrichtsentwicklung hat zur Nominierung beigetragen. Noten gibt es am Gymnasium Kirchheim zum Beispiel auch für eine gelungene Debatte über ein Unterrichtsthema.


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