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Sturz aufs U-Bahn-Gleis München sucht nach dem richtigen Schutz-System

Ein Sturz über die Bahnsteigkante ins Gleis der Münchner U-Bahn ist lebensgefährlich. Um die Sicherheit zu verbessern, sucht die Stadt nach Möglichkeiten. Bisher sind alle getesteten Systeme durchgefallen. Heute ein Thema im Wirtschaftsausschuss.

Stand: 20.06.2017

Fahrende U-Bahn in München  | Bild: picture-alliance/dpa

Im Test waren Radar- und Videsensoren oder auch Laserscanner, die das Gleisbett überwachen sollten. Allerdings sind alle drei Systeme durchgefallen: zu viele Fehler und zu teuer!

Skeptische Experten

Nun wird der Wirtschaftsausschuss heute eine Machbarkeitsstudie für sogenannte Bahnsteigtüren beschließen, wie es sie in Paris und London gibt. Diese Türen an der Bahnsteigkante öffnen sich erst, wenn die U-Bahn zum Stillstand gekommen ist.  Experten sind allerdings skeptisch. Denn bisher sind in München verschiedene Zug-Modelle unterwegs – mit unterschiedlichen Türabständen. Für die neuen Bahnsteigtüren müssten diese Abstände aber alle gleich sein.

Zudem müssten sich U-Bahntüren und Bahnsteigtüren vermutlich etwas zeitversetzt schließen. Der enge Zwei-Minuten-Takt wäre dann eventuell nicht mehr möglich. All das soll aber nun die Machbarkeitsstudie klären.


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Tillman Riess, Dienstag, 20.Juni, 14:57 Uhr

3. Tokio

Schaut bitte nach Tokio: Dort funktioniert's mit den "Bahnsteigtüren" seit Jahrzehnten UND mit Takt kleiner 2 Minuten (allerdings bei gleichen U-Bahn-Modellen).

EMGI, Dienstag, 20.Juni, 11:01 Uhr

2. Mailand

Einfach mal in Mailand schauen. Die haben das System mit den Bahnsteigtüren. Und die U-Bahn fährt dann auch gleich führerlos und vollautomatisch. Wenn die Abstände nicht passen, könnte man die über 40 Jahre alten Wagen ohne Klimaanlage vielleicht auch mal ausmustern. Aber erstmal muss das Projekt Diesel-aus-der-Stadt durchgezogen werden. Dann wird die nächsten 15 Jahre der ÖPNV adaptiert. Autofahren macht keinerlei Spaß, mit den vollgepfropften Zügen zu fahren aber auch nicht.

U-Bahn-Nutzer, Dienstag, 20.Juni, 09:57 Uhr

1.

Wie wäre es eigentlich mal damit, endlich einmal ein System zu finden, mit dem man als Pendler pünktlich zur Arbeit kommt? Jeden früh der gleiche Mist mit der Münchner Verspätungsgesellschaft. Aber diesen Haufen interessiert ja nur ihr Reibach, mit ihren völlig überteuerten Mondpreisen. Wird Zeit daß dieser Haufen privatisiert wird, vielleicht lernen die dann endlich auch einmal, was Arbeit eigentlich ist.

  • Antwort von Harald, Dienstag, 20.Juni, 10:16 Uhr

    Helfen Sie doch selbst mit bei der Verbesserung und bewerben Sie sich bei der MVG. Vielleicht haben Sie ja die richtigen Ideen, die bislang gefehlt haben?

    Eigenbeteiligung nützt allen viel mehr als das ewige Gemeckere, das hier gerne verbreitet wird.