Aus einer Lawinenübung der Bergwacht wurde ein Ernstfall.
Lawine an der Alpspitze Dem Verunglückten geht es besser
Nach dem Lawinenabgang an der Alpspitze ist der 66jährige Verunglückte auf dem Weg der Besserung. Der aus Thüringen stammende Skifahrer ist in Murnau operiert worden. Inzwischen geht es ihm wieder besser.
Der Mann war unmittelbar vor dem Abgang eines rund zehn Meter breiten Schneebretts gestürzt und wurde etwa zwei Meter unter dem Schnee begraben. Zu diesem Zeitpunkt bestand eigentlich nur geringe Lawinengefahr. Noch am Morgen hatte die Lawinenschutzkommission das Gebiet für den regulären Pistenbetrieb freigegeben, es gab bis dahin gerade mal vier Zentimeter Neuschnee und die Lawinenwarnstufe lag bei zwei.
Weitere Lawine verschüttet Retter
Mehrere Bergretter eilten mit ihren Hunden sofort zu der Unfallstelle. Als sie mit der Suche nach dem Verschütteten begannen, löste sich offensichtlich eine zweite Lawine und begrub drei Bergwacht-Helfer unter sich. Zwei weitere Retter konnten sich gerade noch in Sicherheit bringen.
In kurzer Zeit konnten alle Verschütteten geborgen werden. Der Verletzte Skifahrer wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik ins Tal gebracht. Die Bergwacht-Helfer blieben unverletzt.

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