USA Atempause im Finanzstreit
Der US-Haushaltsstreit ist beigelegt - vorläufig. Obama hält sein Wahlversprechen von höheren Steuern für Spitzenverdiener. Aber jetzt droht ihm Ungemach im Konflikt über den Schuldenabbau. Der nächste Kampf hat praktisch schon begonnen.
Mit einem dramatischen Showdown im Kongress haben die USA gerade noch rechtzeitig die Fiskalklippe umschifft und die Weltfinanzmärkte beruhigt. Doch Präsident Barack Obama gewinnt mit dem Kompromiss im US-Haushaltsstreit nur eine Atempause. Denn zugleich bereiteten die Politiker in Washington die Bühne für einen erbitterten Streit über die Staatsschulden. Nach dem Senat stimmte in der Nacht zu Mittwoch auch das Repräsentantenhaus dem Kompromiss zwischen Demokraten und Republikanern zu, der automatische Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner stoppt. Nun muss allerdings innerhalb weniger Monate eine Einigung über massive Ausgabenkürzungen gefunden werden.
Aufatmen - für's erste
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Die Märkte reagierten auf die Atempause im Dauerstreit um den US-Haushalt mit Erleichterung. Auch Präsident Obama begrüßte den Kompromiss, der sein wichtigstes Wahlversprechen erfüllt: Höhere Steuern für Spitzenverdiener. Insgesamt sei der verabschiedete Plan aber nur ein erster Schritt, die US-Wirtschaft zu stärken. Auch die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft äußerten sich positiv, sehen die USA jedoch noch lange nicht am Ziel. Bis zuletzt war extrem unsicher, ob der Gesetzentwurf tatsächlich durchkommt. Vor allem die von Obama durchgesetzten höheren Steuern für Spitzenverdiener waren vielen Republikanern ein Dorn im Auge. Zudem wollten sie stärkere Einsparungen durchsetzen, um die hohen US-Schulden zu drücken. Am Ende stimmte im republikanisch beherrschten Abgeordnetenhaus eine mit 257 zu 167 Stimmen sehr große Mehrheit für eine Verabschiedung.
B5-Audio
Neues Tauziehen steht bevor
Nach dem Haushaltskompromiss zeichnet sich bereits ein neues heftiges Tauziehen um den im Frühjahr fälligen Sparplan ab.
Kursfeuerwerk
Nach der Beilegung des US-Haushaltsstreits haben die New Yorker Börsen am Mittwoch mit kräftigen Gewinnen geschlossen. Der Dow-Jones-Index der 30 führenden Industriewerte stieg um 308,41 Punkte oder 2,35 Prozent auf 13.412,55 Zähler.
Wie US-Finanzminister Geithner bekanntgab, haben die USA zum Jahresende ihre Schuldenobergrenze von 16,4 Billionen Dollar erreicht. Damit beginnen laut Geithner nun Haushaltsumschichtungen, damit das Land zumindest zwei Monate lang zahlungsfähig bleibt. Das bedeutet, dass der Kongress die Schuldengrenze spätestens Ende Februar oder Anfang März erhöhen muss - genau dann, wenn das jetzt erst einmal vertagte umfassende Sparprogramm zum Defizitabbau neu festgezurrt werden soll. Obama warnte die Republikaner eindringlich davor, die Erhöhung des Kreditlimits zum Verhandlungsgegenstand zu machen und die USA dadurch womöglich in die Zahlungsunfähigkeit zu stürzen.

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Klingel Edgar, Mittwoch, 02.Januar, 15:33 Uhr
4. Amerikas Republikaner
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie die Republikaner in Amerika den szialen Fortschritt unterbinden wollen, so kopiert bei uns im Lande die FDP, der Blinddarm der CDU(CSU, deren politische Doktrin.Ich möchte daran erinnern, daß schon Ludwig Erhard in den fünfziger Jahren vor einen hemmungslosen Kapitalismus amerikanischer Prägung warnte. Möge der Himmel uns vor der gelben Gefahr beschützen!
Viele Grüße
Edgar Klingel
IngoDieter, Montag, 31.Dezember, 16:07 Uhr
3. America in Crisis!
America in Crisis!
The current economic problem in America, caused by globalization and the resulting mortgage crisis is due to the disagreement between the ruling party of Democrats and Republicans in Congress.
Taxes and tax increases measures would lead the wrong way to America back from the economic crisis, but America would lead directly into recession.
Unite, because it's not about the needs of the individual, it's about the American people and to America's standing in the world.
Where is the America. With unlimited potentialities, which was admired by the whole world and to the many generations of people have been seen all over the world and still stir
It's about the people, whether young or old, and to the future of America.
Nasfiler, Sonntag, 30.Dezember, 20:35 Uhr
2. Theater
Diese Fiskal-Show ist ja ein ganz nettes Theater z.B. für 20.00 Uhr-Tagesschauer.
Vielen würden die Haare zu Berge stehen, wenn sie die tatsächlichen Probleme der USA im Fernsehen sähen. Für Europa gilt das ja nun auch. Danke, Gier & Machtrausch. Ich sehe das Ganze somit als vorübergehendes Phänomen an.
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