Die alte Wäscherei steht als Ausweichspielstätte zur Debatte.
Ärger um Pachtvertrag Ringen um Zukunft des Stadttheater Landshut
Möglicherweise wurde der Pachtvertrag für das Landshuter Stadttheater Anfang der 1990er Jahre nicht von der Regierung Niederbayerns genehmigt. Nun fordern die Grünen umfangreiche Akteneinsicht. Die Freien Wähler wollen mehr Zeit.
Am Freitag (22.02.) wollen die Stadträte im Plenum in einer nichtöffentlichen Sitzung über die Probleme mit dem Pachtvertrag sprechen.
Die Grünen haben bereits umfangreiche Akteneinsicht gefordert. Ihnen zufolge ist der Erbbaurechtsvertrag so abgefasst worden, dass die Gebäude nach Ablauf des Vertrags entschädigungslos an den Grundstückseigner zurückfallen. Und das, obwohl die Stadt damals 4,2 Millionen D-Mark für die Gebäude bezahlt hatte. Außerdem war der Vertrag Anfang der 90er-Jahre offenbar nicht wie vorgeschrieben der Regierung von Niederbayern vorgelegt worden.
Lösungen brauchen Zeit
Die Freien Wähler fordern unterdessen mehr Zeit. Die Stadtverwaltung soll beantragen, dass die notwendige Ausnahmegenehmigung für das sanierungsbedürftige Theater beim Gemeindeunfallversicherungsverband verlängert wird. In dem größeren Zeitrahmen ließen sich in Ruhe Interimslösungen oder eine dauerhafte Spielstätte für das Stadttheater finden. Zuvor müssten aber die Erbpachtverhältnisse im Bernlochnerkomplex geklärt werden. Das Sonderplenum Mitte März würde sich damit erübrigen, so die Freien Wähler.
Entscheidung für Ausweichspielstätte
In dem Sonderplenum soll eine Entscheidung fallen, wo das Stadttheater während der mehrjährigen Sanierungsphase unterkommt. Als Ausweichspielstätte ist die ehemalige Wäscherei des Klinikums Landshut im Gespräch.

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