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Tarifkonflikt Warnstreik bei BMW verursacht Produktionsausfall von 250 Autos

Im Tarifstreit in der Metallindustrie erhöht die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber. Am Abend wurde mit einem Warnstreik Europas größtes BMW Werk im niederbayerischen Dingolfing weitgehend lahmgelegt.

Von: Harald Mitterer

Stand: 13.01.2018

Mitglieder der IG Metall im Februar 2015 bei einem Warnstreik vor dem Werkstor der Neptun-Werft in Rostock. | Bild: picture-alliance/dpa

Drei Stunden früher als sonst wurden die Fließbänder in dem Autowerk mit 18.000 Beschäftigten um Punkt 19.00 Uhr abgeschaltet. Der ganz große Teil der Belegschaft folgte dem Aufruf zum Warnstreik. Dadurch kam es nach Gewerkschaftsangaben zum Produktionsausfall von rund 250 Autos.

Verhandlungen am Montag in Nürnberg

Bayerns IG Metall-Chef Jürgen Wechsler forderte die Arbeitgeber auf, sich endlich zu bewegen. Die Wut bei den Beschäftigten wachse. Die Tarifparteien in Bayern treffen sich am Montag zur dritten Verhandlungsrunde in Nürnberg. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber haben zwei Prozent angeboten. Knackpunkt der Auseinandersetzung aber ist die Forderung der Gewerkschaft nach flexibleren Arbeitszeiten.

Sollte es am Montag keine Annäherung geben, kündigte Bayerns IG Metall Chef für kommende Woche weitere Warnstreiks an.


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Kommentare

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Schweijck, Samstag, 13.Januar, 20:03 Uhr

2. Lohnerhöhung

Wichtiger als Lohnerhöhungen wäre Steuer- und Abgabensenkungen.

Wochende, Samstag, 13.Januar, 08:07 Uhr

1.

Mit Schichtverlängerung (Spätschicht) oder Samstag ist das wieder schnell im Lot.
Schönes Wochende.

  • Antwort von Mickel, Samstag, 13.Januar, 16:29 Uhr

    Selbst wenn würde man dann noch draufzahlen wegen Zulagen.