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Wiederaufbau in Simbach Innenminister verspricht finanzielle Unterstützung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte am Mittwoch in Simbach am Inn weitere Unterstützung beim Wiederaufbau der Stadt an. Am 1. Juni waren Teile der Stadt von einer Flutwelle zerstört worden und noch immer müssen Häuser abgerissen werden.

Von: Harald Mitterer

Stand: 22.03.2017

Aus dem kanalartig verbauten Bach der Stadt soll nach den Vorstellungen der Städteplaner die neue grüne Mitte Simbachs werden - mit viel Platz für das Wasser. "Die Stadt Simbach im Landkreis Rottal-Inn wird in Teilen ein neues Gesicht bekommen und dieser Umbau wird mit Geld aus der Städtebauförderung vom Freistaat massiv unterstützt werden", versprach Herrmann am Mittwochnachmittag vor Ort.

Forderung nach Hochwasser-Frühwarnsystem

Neben Unterstützung beim Wiederaufbau forderten die anwesenden Kommunalpolitiker Herrmann auf, auf besseren Hochwasserschutz zu setzen. Die Angst der Menschen vor einer neuen Flutkatstrophe muss weg, so die zentrale Botschaft der Politiker. Dementsprechend wünschen sich die Kommunalpolitiker ein Frühwarnsystem vor Hochwasser auch an kleineren Bächen und Flüssen. An einem bayernweiten System werde bereits gearbeitet, sicherte Herrmann zu.

Am 1. Juni 2016 waren Teile der Stadt von einer Flutwelle zerstört worden, sieben Menschen kamen in und um Simbach in den Fluten ums Leben.


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Heidi, Donnerstag, 23.März, 06:26 Uhr

2. Erkenntnis

Also auf gut deutsch heißt das, dass langsam verstanden wird wie kontraproduktiv es ist, wenn die Natur zugebaut wird. Es ist nicht der erste Bach, der sich seinen ursprünglichen Flusslauf wieder zurück erobert wider alle Betonbauten. Ich hoffe, dass sich weitere Renaturierungen durchsetzen und der Trend zum Versiegeln in der Natur mit immer noch mehr Gewerbebauten, Discountern oder auch im Straßenausbau (z. B. die A8) abnimmt.

highwayfloh, Mittwoch, 22.März, 19:16 Uhr

1. Randnotzitz

Offenbar wurde ich von unserem Innenmister heute auf der A3 überholt. Schwarze, große Limusinen mit Blaulicht auf dem Dach, welches aber nicht benutzt wurde. Bemerkenswert war, dass die beiden PKWs um eine Autolänge versetzt fuhren (einer auf der rechten, der andere auf der linken Spur) und dies konstant. Soviel zum Thema Rechtsfahrgebot auf unseren Autobahnen.