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Erinnerung an Heimatvertriebene Schlesisches Museum öffnet in Straubing

In Straubing öffnet heute das Schlesische Museum. Es erinnert an die Heimat der rund 500.000 heimatvertriebenen Schlesier, die sich nach dem Krieg in Bayern angesiedelt hatten.

Von: Marcel Kehrer

Stand: 25.11.2016

Auch die Aufbauleistung in ihrer neuen Heimat will die Landsmannschaft der Schlesier in dem neuen Museum zeigen. Es ist im Straubinger Herzogschloss untergebracht.

Das gibt es zu sehen

Ausgestellte Wappen

Trachten sind zu sehen, Landkarten und Wappen, viele Bilder und historische Exponate wie Koffer aus der Zeit von Flucht und Vertreibung. In Vitrinen werden Glas- und Töpferwaren aus Schlesien gezeigt. Auch ihre großen Geister stellen die Schlesier vor: Den Nobelpreisträgern ist eine eigene Abteilung gewidmet.

Die Landsmannschaft ist stolz auf ihr erstes Museum in Bayern. Finanzielle Unterstützung dafür kommt vom Bayerischen Kultusministerium. Einmal pro Woche soll das Museum im Straubinger Herzogschloss öffnen, der Tag wird noch festgelegt.

Interesse wecken

Die Landsmannschaft der Schlesier setzt auf Geschichtsinteressierte und Schulklassen, auf Touristen von den Ausflugsschiffen auf der Donau und auf Stadtführungen, in die das Museum ebenfalls integriert werden soll. Sonderausstellungen sollen einzelne Themen besonders intensiv beleuchten.


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H.-Jürgen Gebel, Mittwoch, 30.November, 17:12 Uhr

2. Schlesisches Museum

Schön, dass die Schlesier nicht ganz vergessen werden.

Christian K. Kuznik, Dienstag, 29.November, 12:02 Uhr

1. Schlesisches Schaufenster in Straubing

Schön und danke, dass über das "Schlesische Schaufenster in Bayern - Museum und Dokumentation" berichtet wurde. Die Teil-Eröffnung war ein voller Erfolg.
Nicht das Kultusministerium unterstützt die Sache, sondern der Bayerische Landtag und das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration über das HDO-München.
Das "Schaufenster" soll ab 2017 an zwei Tagen in der Woche geöffnet werden. Hoffentlich kommen viele Interessierte.