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Prozess um Kinder und Tiere Befangenheitsantrag zum Auftakt der Verhandlung

Eine wegen Betrugs inhaftierte Steuerberaterin aus Landshut will per Verwaltungsgerichtsurteil an Informationen über ihre Kinder und Tiere gelangen. Zum Auftakt des Prozesses in Regensburg legte sie einen Befangenheitsantrag gegen die Richter ein - erfolglos.

Von: Bernd Kellermann

Stand: 20.06.2017

Die Angeklagte vor dem Verwaltungsgericht Regensburg | Bild: BR/Felix Kraus

Auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde hatte keinen Erfolg. Die inhaftierte Tierbesitzerin und mehrfache Mutter klagt gegen die Stadt Landshut.

Die Frau ist wegen Betrugs zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden und sitzt in der Justizvollzugsanstalt Aichach ein. Nach der Festnahme der Frau kümmerte sich das Jugendamt um ihre Kinder, und auch die etwa 100 Haustiere wurden untergebracht. Die frühere Steuerberaterin will nun geklärt haben, wie es mit den Kindern und den Tieren weitergeht.

Tiere in schlechtem Zustand

Am Dienstag ging es unter anderem um die Fortnahme von 18 Ziervögeln durch das Veterinäramt. Die Vögel waren krank. So litt ein Amazonenpapagei unter anderem an Herzschwäche, Zinkvergiftung und entzündeten Luftwegen, ein anderer Vogel hatte Frakturen. Die Frau stritt ab, dass die Tiere schlecht versorgt gewesen seien. Im Anwesen der Frau in Landshut lebten zeitweise 127 Tiere, darunter Hunde, Katzen, Kaninchen, Hasen, Meerschweinchen, Vögel und Pferde.

Wo sind ihre fünf Kinder?

Sie will per Gerichtsurteil durchsetzen, dass sie erfährt, wo die Tiere sind und welche Kosten ihre Unterbringung verursacht hat. Außerdem klagt sie gegen die festgesetzte Hundesteuer.

Die Frau will auch Auskunft über den Verbleib ihrer Kinder. Im Gerichtssaal hieß es, diese lebten bei der Schwester der Klägerin.


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Morgenkaffee, Dienstag, 20.Juni, 08:13 Uhr

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Alles für die Katz,der STEUERZAHLER der zahlt wieder einmal. """ SO ISTS ""