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In Deggendorfer Schule eingedrungen 35-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen

Der 35 Jahre alte Mann, der am Mittwoch in die Deggendorfer Grundschule an der Angermühle eingedrungen war, ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das entschied ein Haftrichter.

Von: Guido Fromm und Harald Mitterer

Stand: 20.10.2016

Symbolbild: Polizeiauto mit Blaulicht | Bild: picture-alliance/dpa

Am Mittwoch, so die Polizei, sei der Mann gegen Mittag über den Zaun am Pausenhof geklettert. Möglicherweise versuchte er, Kontakt zu Kindern aufzunehmen, wurde aber von einem Erwachsenen angesprochen, woraufhin er ins Schulgebäude flüchtete. Dort versteckte er sich zunächst in der Lehrertoilette, wo er auch ein Buch deponierte, das er bei sich trug - laut "Deggendorfer Zeitung" ein Aufklärungsbuch.

Fluchtversuch scheiterte

Anschließend schlug der 35-Jährige einen Feuermelder ein und löste so Alarm aus. Als daraufhin alle Schüler aus dem Gebäude gebracht wurden, nutzte der Mann den Tumult, um sich aus dem Staub zu machen. Er wurde aber nach wenigen Minuten von alarmierten Polizeikräften festgenommen.

Der 35-Jährige, dessen Motiv noch unklar ist, verletzte sich selbst leicht an der Hand, als er den Feuermelder einschlug. Ein Atemalkoholtest ergab nur einen geringen Wert.


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