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Nachtmann-Glashütte Frauenau Betrieb geht bis Mitte 2018 weiter

Die Nachtmann-Glashütte in Frauenau (Lkr. Regen), die eigentlich schon längst geschlossen sein sollte, bleibt jetzt definitiv bis 30. Juni 2018 in Betrieb. Die Verlängerung ist unter Dach und Fach, sagte heute der Betriebsratsvorsitzende Florian Joachimsthaler dem BR.

Stand: 29.11.2016

Produktionsgebäude der Firma Nachtmann, die zum österreichischen Glaskonzern Riedel gehört | Bild: BR / Renate Roßberger

Betriebsrat und Firmenleitung hätten sich nach längeren Verhandlungen auf die Konditionen für die Verlängerung der Produktion geeinigt.

86 Menschen halten die Stellung

So wird es unter anderem finanzielle Zulagen für die rund 77 Beschäftigten geben, die bis 2018 dabei bleiben. Insgesamt werden 86 Menschen in der Glashütte weiterarbeiten. Ein Teil des zusätzlichen Personals kommt von der Nachtmann-Zentrale in Weiden oder von einer Leihfirma dazu.

Ursprünglich hatten rund 200 Menschen in der Nachtmann-Glashütte Frauenau gearbeitet. Die meisten haben aber nach und nach aufgehört, als 2015 verkündet wurde, die Glashütte zu schließen.

Probleme mit Vollautomatisierung

Grund für die Schließung war die Entscheidung, die Produktion noch viel stärker als bisher auf Maschinen und eine Vollautomatisierung am Standort Weiden zu verlagern.

Mit dieser neuen Vollautomatisierung gibt es jedoch unerwartet große technische Probleme. Deshalb geht man jetzt in Frauenau in eine Verlängerung bis 2018.


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