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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Niederbayern

Stand: 25.09.2017

Grausiger Fund in Rottenburg an der Laaber

Rottenburg an der Laaber (Lkr. Landshut): Eine Frau hat am Sonntag in einem Waldstück bei Rottenburg an der Laaber einen grausigen Fund gemacht. Die Spaziergängerin entdeckte einen menschlichen Schädel und Knochen. In den Kleidungsstücken fanden die herbegerufenen Polizeibeamten unter anderem einen Ausweis. Er ist auf einen 40-jährigen Mann ausgestellt worden. Hinweise auf eine Gewalttat liegen der Polize derzeit nicht vor. Die Kripo ermittelt.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 25.09.17, 14.30 Uhr

Landshut stimmt für Westtangente und mehr ÖPNV

Landshut: Neben der Bundestagswahl haben die Landshuter am Sonntag auch noch über zwei Verkehrsprojekte entschieden. Dabei sprach sich eine Mehrheit für eine Westtangente aus. Die neue, großflächige Straße soll den Landshuter Westen besser erschließen und den Verkehr in der Innenstadt verringern. Dazu ist auch eine Brücke über die Isar geplant. Die Gegner des Verkehrsprojekts monieren unter anderem die hohen Kosten und die Zerstörung von Natur und Erholungsgebieten. Allerdings sprachen sich mehr als 60 Prozent der Wähler bei der Stichfrage für das Verkehrsprojekt aus. Die Stichfrage war nötig geworden, weil sowohl der Bürgerentscheid für die Umgehung als auch der für die Erhaltung der Isarauen die notwendige Mehrheit erhalten hatte. Schon vor fünf Jahren konnten die Landshuter über die Umgehungsstraße abstimmen. Damals hatte sich noch eine Mehrheit gegen eine Westtangente ausgesprochen. Nach der neuerlichen Abstimmung könnten nun aber weitere Planungen beginnen.
In einem weiteren Bürgerentscheid ging es um den Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt. Das Angebot der Stadtbuslinien sollte dabei erhöht werden, was eine Mehrheit der Wähler befürwortete.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 25.09.17, 6.30 Uhr

Stink-Flüssigkeit im Flüchtlingskurs-Gebäude verschüttet

Regen: Unbekannte haben in einem Gebäude am Regener Stadtplatz eine übelriechende Flüssigkeit versprüht. In dem Haus finden Integrationskurse für Flüchtlinge statt. Sechs Kursteilnehmer und eine Angestellte der Volkshochschule klagten am Mittwochvormittag über Augenreizungen und Übelkeit. Ärztlich behandelt werden mussten sie aber nicht. Ob es sich bei dem übelriechenden Stoff um Buttersäure oder etwas anderes handelte, wird noch untersucht. Die Polizei ermittelt.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 22.09.17, 7.30 Uhr

Dobrindt: B15neu soll Tunnel bei Essenbach bekommen

Essenbach (Lkr. Landshut): Die B15neu soll bei Essenbach-Ohu einen Tunnel bekommen. Das hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt heute Nachmittag bei einer Besprechung vor Ort angekündigt. Der Bundesverkehrsminister hat sich dabei von Argumenten überzeugen lassen. Auch wenn der Tunnel die Gesamtkosten um rund 800.000 Euro nach oben treiben wird und Folgekosten entstehen. Trotz der neuen Straße werde die Belastung der Bürger vor Ort verringert, so Dobrindt. Der Tunnel soll nun in die Planungen aufgenommen werden. Bestätigt wurde am Nachmittag auch, dass die B15neu wohl erst 2020 und nicht schon in zwei Jahren bei Essenbach ankommen wird. Das habe aber auf die weitere Planung keinen Einfluss.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 21.09.17, 16 Uhr

Leichtflugzeug auf Flugplatz bei Deggendorf verunglückt

Steinkirchen (Lkr. Deggendorf): Beim Landeanflug auf den Flugplatz Steinkirchen ist ein Leichtflugzeug verunglückt. Der 27-jährige Pilot aus dem Raum Regensburg wurde dabei am Mittwoch schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er war alleine im Flugzeug. Offenbar gab es Probleme mit dem Fahrwerk. Laut Polizei soll dann bei der Landung ein Flügel aufgesetzt haben. An dem zweisitzigen Sportflugzeug entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 20.09.17, 17.30 Uhr

Umweltministerin Scharf in Moos: Masterplan für Renatunierung der Donau

Moos (Lkr. Deggendorf): 385 Kilometer lang ist der bayerische Abschnitt der Donau. Viele Menschen leben am und vom Fluss und seinen Zuläufen. Deshalb soll der Lebensraum erhalten und wieder verbessert werden. Das sieht ein Masterplan von Umweltministerium, Naturschutzbund und vielen anderen Behörden und Verbänden vor. 15 konkrete Projekte sind darin beschrieben.  Mit dem Masterplan liegt erstmals ein Rahmenkonzept für die bayerische Donau und ihre Auen vor. Das erste startet an der Isarmündung in die Donau. Umweltministerin Scharf sagte bei der Vorstellung im Infozentrum Isarmündung in Moos, "wir wollen der Isar im Gebiet der Isarmündung ihre Dynamik und den Menschen ein Stück wilde Flussnatur wiedergeben". Angestoßen hatte den Masterplan die EU-Donaustrategie. Professor Weiger vom BUND Naturschutz in Bayern sagte, der Plan sei ein guter Anfang. Nicht alle Forderungen des BUND seien eingeflossen, aber er sehe eine gute Chance, die Donau auf diese Weise zu renaturieren.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 20.09.17, 17.30 Uhr

77-Jähriger bei Adlkofen lebensgefährlich verletzt

Adlkofen (Lkr. Landshut): In Adlkofen ist am Dienstagabend ein 77-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei missachtete ein 30-jähriger Paketzusteller mit seinem Transporter die Vorfahrt des Kleinwagens. Nach dem Zusammenstoß wurde das Auto des 77-Jährigen gegen einen Baum geschleudert und kippte um. Der Mann kam mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Straubing. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls verletzt.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 20.09.17, 9.30 Uhr

Autofahrer unter Drogen zweimal erwischt

Passau: Ein 24 Jahre alter Autofahrer ohne Führerschein, aber unter Drogen ist gestern und in der vergangen Nacht gleich zweimal auf der A3 von der Polizei gestoppt worden. Zuerst war er am Nachmittag bei einer Kontrolle in Unterfranken aufgefallen und musste sein Fahrzeug deshalb stehenlassen. Am Abend kam er dann mit einem Bekannten zur Polizei, der die Fahrzeugschlüssel übernahm. Um kurz nach Mitternacht wurde der 24-Jährige jedoch auf der A3 bei Passau erwischt. Wieder am Steuer seines Wagens, wieder unter Drogen. Der Bekannte war nicht dabei. Jetzt laufen gegen beide Ermittlungsverfahren.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 19.09.17, 13.30 Uhr

Luchs auf B12 durch Autounfall getötet

Freyung: Jetzt steht zweifelsfrei fest: Der Luchs, der vergangenen Samstag auf der B12 bei Freyung tot aufgefunden wurde, starb bei einem Verkehrsunfall. Das hätten die Untersuchungen von Fachstellen bestätigt, teilte am Dienstagvormittag die Polizei in Freyung mit. Vermutlich wollte der Jungluchs zusammen mit dem Muttertier die Straße überqueren, als er von einem Auto erfasst und tödlich verletzt wurde. Der Autofahrer verständigte sofort die Polizei. Als die Streife am Unfallort eintraf, war das Luchs-Junge verschwunden. Es wurde wenig später unweit der Unfallstelle aufgefunden. Vermutlich hatte das Muttertier ihr getötetes Junges von der Unfallstelle weggebracht.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 19.09.17, 11.30 Uhr

Mehrfamilienhaus brennt in Straubing aus

Straubing: Am Montagabend ist in Straubing ein Mehrfamilienhaus in einigen Bereichen vollkommen ausgebrannt. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern dem Bayerischen Rundfunk sagte, sei dabei der Hausbesitzer mit einer Rauchvergiftung und Verletzungen an Händen und Füßen ins Klinikum Straubing gebracht worden. Weitere zehn Personen, die in dem Haus gemeldet sind, blieben unverletzt. Das Haus musste kurzfristig evakuiert werden. Die Wohnung des Hausbesitzers brannte völlig aus. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 100.000 Euro. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Straubing hat die Ermittlungen aufgenommen.
Sendungshinweis: Bayern1 Regionalnachrichten Niederbayern, 19.09.17, 6.30 Uhr


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