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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Niederbayern

Stand: 18.01.2017

41-Jähriger an Haustüre überfallen

Dingolfing: In Dingolfing ist ein 41-Jähriger an seiner Haustüre überfallen worden. Drei maskierte Männer hätten geklingelt und sofort auf ihn eingeschlagen, als er öffnete, berichtet am Dienstag (17.01.17) die Polizei. Bei dem Überfall, der bereits am Sonntagabend war, hätten die Männer auf Russisch Bargeld gefordert. Danach entkamen die Täter mit einem niedrigen dreistelligen Betrag. Der 41-jährige Hausbewohner wurde mit Gesichts- und Kopfverletzungen in eine Klinik eingeliefert. Die Kriminalpolizei Landshut sucht nun nach Zeugen, die in der Dr.-Herbert-Quandt-Straße am Sonntagabend gegen 9.30 Uhr etwas beobachtet haben.

Möglicher Drogentoter in Teisnach

Teisnach (Lkr. Regen): Die Polizei untersucht momentan den Tod eines 18-Jährigen, der am Sonntag (15.01.17) in einer Wohnung in Teisnach leblos aufgefunden worden war. Details zu dem Fall will das Polizeipräsidium Niederbayern noch nicht nennen. Ein Sprecher teilte aber mit, dass der Verdacht nahe liegt, dass der junge Mann an Drogen gestorben sein könnte. Der Leichnam wurde obduziert. Fremdeinwirkung schließt die Polizei aus.

Postkarten-Ausstellung in Dingolfing

Dingolfing: Die Zeppelin-Notlandung bei der Wartlmühle nahe Dingolfing sowie zahlreiche andere historische Ereignisse sind bei einer großen Postkartenausstellung zu sehen, die am Samstag (14.01.17) in Dingolfing eröffnet wurde. Rund 500 historische Postkarten aus der Zeit von 1895 bis 1960 hat Kreisheimatpflegerin Maike Berchthold-Rettenbeck in den vergangenen Jahren zusammengetragen. Jetzt sind sie erstmals öffentlich zu sehen. Abgebildet sind auch zahlreiche historische Ansichten von Dingolfing und anderen Orten des Landkreises. Die Postkarten dokumentieren, wie sich das Landschaftsbild in und um Dingolfing verändert hat. Die Ausstellung ist bis Februar im Landratsamt zu sehen und soll dann auch an anderen Orten gezeigt werden.

Frau von Schneefräse verletzt

Bodenmais (Lkr. Regen): Eine 79-jährige Fußgängerin, die von einer Schneefräse erfasst worden war, wurde in Bodenmais schwer verletzt. Wie die Polizei am Sonntag (15.01.17) bekannt gab, ereignete sich der Unfall im Bodenmaiser Ortszentrum. Der Fahrzeugführer der großen Schneefräse war langsam an der Frau vorbeigefahren, die gerade einen Zebrastreifen überquert hatte. Die Schneefräse war dabei ausgeschaltet und angehoben. Plötzlich sei die Frau, so der Fahrzeugführer, nach hinten umgefallen. Sie stieß gegen die Schneefräse und verletzte sich dabei so schwer, dass sie ins Krankenhaus musste. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Schneepflugfahrer rettet Betrunkenen

Thurmansbang (Lkr. Freyung-Grafenau): Ein Schneepflugfahrer hat im Bayerischen Wald einen auf der Straße liegenden Betrunkenen gefunden und ihm vermutlich das Leben gerettet. Der 35-jährige Fußgänger war in der Nacht auf Sonntag (15.01.17) auf der abschüssigen, schneebedeckten Straße gestürzt und wegen seiner Alkoholisierung nicht mehr auf die Beine gekommen. Der 58-Jährige entdeckte den hilflosen Mann in den frühen Morgenstunden und alarmierte den Rettungsdienst, wie ein Polizeisprecher sagte. Der 35-Jährige kam mit einer starken Unterkühlung in ein Krankenhaus.

Knaus Tabbert blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Jandelsbrunn (Lkr. Freyung-Grafenau): Ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 hat der Wohnwagen- und Reisemobilherstelle Knaus Tabbert hinter sich. Und ins neue Jahr geht das Unternehmen mit Hauptsitz in Jandelsbrunn mit viel Zuversicht. Aktuelle Zahlen legte die Knaus Tabbert GmbH am Freitag (13.01.17) bei der Messe Caravan Motor Touristik (CMT) in Stuttgart vor. Demnach erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 410 Millionen Euro. Im Vergleich: 2015 lag der Umsatz bei knapp unter 400 Millionen Euro. Die über 1.500 Beschäftigten produzierten insgesamt über 16.300 Caravans und Reisemobile. Die Aussichten für 2017 sind laut Unternehmenssprecher Stefan V. Diehl "extrem positiv". Die Werke seien ausgelastet. Die Gründe für die gute Entwicklung: Urlaub mit Reise- und Wohnmobil werde immer beliebter. Die Konsumbereitschaft sei aufgrund der wirtschaftlichen Lage hoch. Außerdem habe das Unternehmen mit ihren Produkten überzeugen können. Das Reisemobil "Sky TI" sei beispielsweise das meistverkaufte Modell in Deutschland.

Tödlicher Brand in Rotthalmünster war keine Brandstiftung

Rotthalmünster (Lkr. Passau): Für den Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rottalmünster am vergangen Montag kommt Brandstiftung nicht in Frage. Wie die Polizei Niederbayern am Freitag (13.01.17) mitteilt, wurde das Feuer mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Umgang mit einem Sauerstoffgerät ausgelöst. Bei den Löscharbeiten war die Leiche einer 66 Jahre alten Hausbewohnerin gefunden worden. Andere Bewohner waren von dem Brand nicht betroffen. Das Feuer war im Obergeschoss des Mehrfamilienhauses ausgebrochen.

Hausbrand in Salzweg durch brennenden Christbaum

Salzweg (Lkr. Passau): Eine brennende Kerze hat am Donnerstag (12.01.17) in einem Einfamilienhaus in Salzweg beinahe eine Katastrophe zur Folge gehabt. Während die Bewohner des Hauses ihren Christbaum abschmückten, fiel die Kerze, die in der Nähe stand, um und setzte den Baum in Brand. Ein Versuch der Bewohner, das sich im Erdgeschoss ausbreitende Feuer zu löschen, scheiterte. Erst den alarmierten Feuerwehren Salzweg, Oberilzmühle und Grubweg gelang dies. Der Sachschaden: rund 15.000 Euro.

B15neu-Gegner reichen bei EU Beschwerde ein

Vilsbiburg (Lkr. Landshut): Gegner der B15neu haben eine Beschwerde über die Entstehung des aktuellen Bundesverkehrswegeplans bei der EU-Kommission eingereicht. Das haben die Gemeinschaft der Betroffenen, B15neu-Gegner und Mitglieder der Bürgerinitiative "Stop B15neu" mitgeteilt. In der Beschwerde wird die Bewertung der vierspurigen B15neu thematisiert. Dabei geht es den Kritikern unter anderem um die Öffentlichkeitsbeteiligung, die aus ihrer Sicht nicht ausreichend war. Unklar sei ihrer Meinung nach auch, ob ihre Einwände ausreichend behandelt wurden. Ein weiterer Kritikpunkt der B15neu-Gegner ist die Alternativenprüfung. Sie sei unzureichend. Auch bei den Umweltzielen sehen die Gegner Mängel.


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