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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Niederbayern

Stand: 07.12.2016

Große Kontrollaktion nach tödlichem Unfall in Vilshofen

Vilshofen (Lkr. Passau): Die Polizei sucht nach einem tödlichem Verkehrsunfall bei Vilshofen vergangene Woche weiter nach einem möglichen Unfallverursacher, der Fahrerflucht begangen haben soll. Zu diesem Zweck ist am Mittwoch (07.12.16) in den Morgenstunden wiederholt auf der Unfallstrecke eine Kontrolle durchgeführt worden. Der gesamte Fahrzeugverkehr an der Unfallstelle wurde angehalten und einer Überprüfung unterzogen. Außerdem wertet die Polizei Videoaufnahmen eines nahen Betriebs vom Unfalltag aus. Der mutmaßliche Unfallverursacher soll am Mittwoch (30.11.16) gegen 7 Uhr einen Bus riskant überholt haben. Dadurch kam ein 25-Jähriger aus Grafenau bei Hofkirchen von der Straße ab und überschlug sich. Der Mann starb bei dem Unfall. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen.

Nach Messer- und Eisenstangenattacke: Zwei Verdächtige ermittelt

Dingolfing: Nach einem tätlichen Angriff auf einen Jugendlichen mit einem Messer und einer Eisenstange konnten jetzt zwei Verdächtige ermittelt werden. Es handelt sich um einen 18-jährigen und einen 17-jährigen Asylbewerber, gab ein Polizeisprecher am Mittwochnachmittag (07.12.16) bekannt. Gegen die beiden Verdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Sie sollen in der Nacht auf Allerheiligen in der Nähe eines Cafés in Dingolfing zunächst an der Gruppe Jugendlicher vorbei gegegangen sein, als einer der beiden Männer unvermittelt ein Messer zog und der zweite Täter eine Eisenstange hervor holte. Einer der beiden Täter stach dabei auf einen 17-Jährigen mit dem Messer ein und verletzte ihn dabei leicht, beide Täter flüchteten anschließend. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen des Vorfalls.

16-Jährige bei Unfall in Reisbach schwer verletzt

Reisbach (Lkr. Dingolfing-Landau): Eine 16 Jahre alte Auszubildende ist nahe Reisbach von einem Auto erfasst und sehr schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Dienstag (06.12.16) gegen 6 Uhr. Die 16-Jährige wollte offenbar bei Stieberg in Höhe der Bushaltestelle die Straße überqueren. Dabei übersah sie das Auto einer 31-jährigen Frau. Die Jugendliche wurde frontal von dem Fahrzeug erfasst und in einen angrenzenden Graben geschleudert. Die 16-Jährige wurde dabei "sehr schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt" so ein Polizeisprecher. Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht, die sich mit der Polizei in Dingolfing in Verbindung setzen sollen.

Brand in einem Einfamilienhaus in Buch am Erlbach

Buch am Erlbach (Lkr. Landshut): Ein Brand in einem Einfamilienhaus in Buch am Erlbach hat zu einem Schaden von rund 100.000 Euro geführt. Am Dienstagabend (06.12.16) war in dem Gebäude ein Feuer ausgebrochen, das sich bis zum Dachstuhl ausbreitete, wie die Polizei mitteilte. Die 53-jährige Bewohnerin des Hauses erlitt Brandverletzungen an einer Hand und musste ins Krankenhaus. Nach Polizeiangaben ist das Haus zunächst wohl unbewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar.

Drei der 200 besten deutschen Azubis kommen aus Dingolfing

Dingolfing: Gleich dreimal Grund zur Freude gibt es im BMW-Werk in Dingolfing. Denn unter den rund 200 ausgezeichneten Prüfungsbesten aus über 300.000 Auszubildenden, die in diesem Jahr in Deutschland ihre Abschlussprüfung abgelegt haben, stammen drei aus dem größten niederbayerischen Ausbildungsbetrieb. Das hat die Preisverleihung des Deutschen Industrie und Handelskammertages (DIHK) in Berlin ergeben. Die Preisträger aus dem BMW-Werk Dingolfing sind Fahrzeuglackierer Marius Bulea, Fahrzeuginnenausstatter Michael Kosinowski und Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker Dominic Mauerer. Sie alle haben ihre Berufsausbildung mit Spitzennoten in Theorie und Praxis beendet. Ausgezeichnet wurden die drei im Beisein von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Raubüberfälle in Deggendorf aufgeklärt

Deggendorf: Die fünf Täter, die vor zweieinhalb Monaten nachts in Deggendorf auf offener Straße drei bewaffnete Raubüberfälle verübt haben, sind gefasst. Das gab die Polizei am Dienstag (06.12.16) bekannt. Drei Tatverdächtige konnten unmittelbar nach der Tat unter Mithilfe der Opfer ermittelt werden. Bei den Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen zwei weitere Verdächtige, einen 18-jährigen Türken mit Wohnsitz in Deggendorf und ein 19-jährigern Kosovaren aus Plattling. In den Vernehmungen gestand einer der beiden Täter, bei allen Taten mitgewirkt zu haben. Bei den bewaffneten Raubüberfällen wurden einige Hundert Euro erbeutet.

Mehr Gästeübernachtungen in der Oberpfalz

Regensburg/Landshut: Die Oberpfalz hat im Oktober im Vergleich zum Vorjahr den bayernweit höchsten Zuwachs bei Gästeübernachtungen verzeichnet. Nach Angaben des Landesamts für Statistik wurden knapp 490.000 Übernachtungen gezählt, was einem Plus von gut sieben Prozent entsprach. In Niederbayern gab es im Oktober etwas mehr als 1,1 Millionen Übernachtungen, ein Plus von drei Prozent. Auch im bisherigen Jahresverlauf weisen beide Regierungsbezirke im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres einen Zuwachs bei den Übernachtungen auf: So wurden zwischen Januar und Oktober in Niederbayern 10,4 Millionen Gästeübernachtungen gezählt, in der Oberpfalz gut 4,5 Millionen. Das entsprach einem Plus von 1,9 Prozent beziehungsweise 6,3 Prozent im Vergleich zur Bilanz zwischen Januar und Oktober 2015.

Landshuter Deklaration zur Datensicherheit verabschiedet

Landshut: Kurz nach der Hacker-Attacke auf Router der Telekom ist am Montag (05.12.16) in Landshut über die IT-Sicherheit im Mittelstand diskutiert worden. Ein Datenkommunikationsunternehmen aus der Region hatte dazu auch Experten aus dem Ausland eingeladen. Eine Erkenntnis dabei: Das Thema IT-Sicherheit ist noch nicht ausreichend bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen angekommen. Am Nachmittag wurde eine Landshuter Deklaration verabschiedet, die zum Beispiel auch von Hochschulen oder der IHK in Niederbayern unterschrieben worden ist. Darin wird unter anderem gefordert, IT-Sicherheit zur Chefsache zu machen. Außerdem soll der Mittelstand eine eigene Cloud-Lösung erarbeiten, durch die Daten gespeichert werden können. Der Bund wird zu einem flächendeckenden Breitbandausbau auch in den ländlichen Regionen aufgefordert - und zwar auf mehreren, voneinander unabhängigen Wegen.

THW hat Simbach mit Trinkwasser in Rekordmengen versorgt

Simbach (Lkr. Rottal-Inn): Bei der Flutkatastrophe in Simbach am Inn hat das Technische Hilfswerk (THW) so viel Trinkwasser aufbereitet wie nie zuvor an einer Einsatzstelle in Deutschland. Die Helfer stellten den Hochwasseropfern mehr als fünfeinhalb Millionen Liter Trinkwasser zur Verfügung, wie das THW am Montag (05.12.16) zum internationalen Tages des Ehrenamtes in Bonn bilanzierte. Bei den schweren Unwettern und Überschwemmungen im Sommer waren bundesweit mehr als 7.700 Ehrenamtliche des THW im Einsatz gewesen. Die Organisation ist nach Angaben ihres Präsidenten Albrecht Broemme auf Menschen im Ehrenamt und das Verständnis der Arbeitgeber angewiesen. Ohne diese Unterstützung wäre die Arbeit des THW nicht möglich. Rund 80.000 Ehrenamtliche engagieren sich im THW für den Bevölkerungsschutz.

Unwetterschäden: Kreis Freyung-Grafenau verteilt Spendengelder

Freyung: Unwettergeschädigte im Landkreis Freyung-Grafenau haben bisher staatliche Finanzhilfen von über 2,3 Millionen Euro ausbezahlt bekommen. Zur Deckung der Schäden reichten die staatlichen Finanzmittel allerdings bei Weitem nicht aus, teilte das Büro von Landrat Sebastian Gruber (CSU) am Montag (05.12.16) mit. In den vergangenen Wochen seien noch über 100 Spendenanträge mit einem ungedeckten Schaden von mehr als einer Million eingegangen. Der Spendenbeirat des Landkreises habe deshalb jetzt über die Verteilung von Spenden des Bistums Passau und der Stiftung der Passauer Neuen Presse entschieden. In einer ersten Tranche könnten nochmal rund 330.000 Euro verteilt werden. Die Unwetter Ende Juni hatten im Landkreis Freyung-Grafenau Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Betroffen war vor allem die Stadt Waldkirchen.


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