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Treffen in Plattling Kirchen und Sportvereine wollen Sonntag schützen

Kirchen und Sportverbände in Bayern wollen sich gemeinsam für einen besseren Schutz des arbeitsfreien Sonntags starkmachen. Dazu treffen sich die niederbayerischen Sonntagsallianzen mit Vertretern des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) heute in Plattling (Lkr. Deggendorf).

Stand: 03.03.2016

Plakat "Gott sei dank ist Sonntag" | Bild: pa/dpa

Immer mehr Menschen müssen sonntags arbeiten - laut Verdi Niederbayern inzwischen 27 Prozent der Erwerbstätigen. Bei dem Plattlinger Treffen will der niederbayerische BLSV-Vorsitzende Udo Egleder über die Auswirkungen der vermehrten Sonntagsarbeit auf die Sportvereine sprechen.

Kein Sport am Sonntag?

Die Sozialsekretärin Ute Meier vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) kündigte eine gemeinsame Kampagne unter dem Motto "Kein Sport am Sonntag, ohne arbeitsfreien Sonntag" an. Nach Angaben der Bayerischen Sonntagsallianzen gibt es allein im Freistaat inzwischen mehr als 2.000 verkaufsoffene Sonntage im Jahr, darunter auch rechtswidrige Ladenöffnungen.

Bayernweit gibt es rund 50 regionale "Allianzen für den Sonntag". Zu diesen Bündnissen haben sich der evangelische kda, die Katholische Arbeitnehmerbewegung und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft zusammengeschlossen. Am 17. November wollen sie in München ihr zehnjähriges Bestehen feiern.


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Bernhard, Donnerstag, 03.März, 14:34 Uhr

1. Ein "lustiges" Treffen

Vor etwa 30 Jahren jammerten die Kirchen, die Sportvereine nehmen Ihnen die Kirchgänger weg.
Bis etwa 1980 waren Fußballspiele (Baden Württemberg) bis nach der letzten Hl. Messe verboten.
Der Sport konnte dies mit Hilfe der Politik abschalten.
Und nun, wer hilft dem Sport, denn auch ich esse gerne eine frische Brezel am Sonntag.