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Schwarze Schafe im Rottal Herrenlose Kamerunschafe sollen geschossen werden

Seit mehreren Wochen sind drei herrenlose Kamerunschafe im Raum Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn) unterwegs. Sollten sie nicht eingefangen werden können, sollen sie abgeschossen werden.

Stand: 18.05.2017

Versuche, die Tiere einzufangen, sind bis jetzt gescheitert, teilt das zuständige Landratsamt auf Anfrage mit. Die sehr scheuen Tiere halten sich derzeit auf einem Feld im Pfarrkirchner Ortsteil Altersham auf.

Schafe als Unfallgefahr

Weil sie häufig die örtliche Verbindungsstraße passieren, stellen sie eine Unfallgefahr dar, so die Argumentation. Deshalb hat das Landratsamt den Abschuss der Tiere bewilligt. Dies könnte am Wochenende durch einen Jäger erfolgen, sollten sie bis dahin nicht eingefangen worden sein.

Familie würde Tiere aufnehmen

Ein Eigentümer der Kamerunschafe konnte bis jetzt nicht ausfindig gemacht werden. Der Tierschützerin Christine Aigner waren die Tiere zuletzt auf einem Acker in Altersham bei Pfarrkirchen aufgefallen. Aigner findet, dass die Schafe jetzt auch im Ort bleiben sollten.

Tierschützerin Christine Aigner deutet auf die eingezäunte Wiese

"Die Schafe sind ja jetzt schon eingebürgerte Altershamer, die haben sich hier den Acker als sichere Fläche ausgesucht. Die wissen halt, dass Altersham noch eine originale Dorfgemeinschaft in Bayern ist und dass die ihnen nichts Böses will, sondern dass sie einen guten Platz bekommen."

Christine Aigner

Deswegen hat sich jetzt auch eine Familie aus Altersham bereit erklärt, die Tiere aufzunehmen und eine eingezäunte Wiese für die Schafe bereitzustellen, erklärt Aigner.


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Mustermann, Freitag, 19.Mai, 09:00 Uhr

8. Idee

Man kann die Schafe nicht einfangen? Steigt doch einfach mal von natürlich vorkommenden, riesigen Feldbearbeitungsmaschinen ab und schaltet das Hirn ein!

Wie wäre es, wenn man eine große Schafherde zur Rettung der Drei nimmt? Gleich und gleich gesellt sich gerne!
Oder gibt es auch schon keine Wanderschäfer mit entsprechenden Herden mehr?

Selim, Donnerstag, 18.Mai, 19:59 Uhr

7. So etwas Unnatürliches,

dass sich in Bayerns freier Natur Wesen aufhalten, für die im Schadensfall keine Versicherung zahlt.
Irgendwie sind wir Menschen weit gekommen,
nicht?

Also liebe Autofahren: nicht die Tiere sind gefährlich, sondern >1,5 Tonnen Stahl, die sich mit großem Tempo durch die Gegend bewegen. Mit langem Bremsweg und langer Reaktionszeit.
Mir Fussgänger tun die Viecher gar nichts, denn wir sind beide ungefährlich.,

websaurier, Donnerstag, 18.Mai, 14:34 Uhr

6. Lachen oder Weinen ?!?!?


Die Bayern mal wieder...
Die sind sooo hohl, man glaubt es kaum !

Unfähig drei Schafe einzufangen...

  • Antwort von Ralf Krause, Donnerstag, 18.Mai, 15:00 Uhr

    @ websaurier: Ich bin zwar weder Bayer noch lebe ich dort, aber wer einen solchen Kommentar von sich gibt, weiß offenbar nicht einmal, was Kamerunschaf ist.

  • Antwort von websaurier, Donnerstag, 18.Mai, 15:29 Uhr


    Echt jetzt ??
    Was ist denn ein Kamerunschaf?

    Das sind doch die mit den zwei Beinen, einem Horn und dem Federkleid...
    :-)

Reni Gebauer, Donnerstag, 18.Mai, 14:08 Uhr

5. Kamerunschafe

Hallo an Bayern 1,
vielleicht können ja Westernreiter helfen die die Schafe einkreisen und evtl. auch mit dem Lasso geschickt sind ..:
Erfahrungsgemäß können sich Reiter gut an "Wild"-Tiere annähern ohne dass diese flüchten.
Herzlliche Grüße und macht weiter so.

Mihe, Donnerstag, 18.Mai, 13:34 Uhr

4. Schafe im Rottal

WARUM muss man denn die Schafe gleich abschießen?
Geht von diesen Tieren evtl. ein Gefahr aus - ich glaube nicht!
ODER hat man schon einmal gelesen, dass ein Mensch von einem bösen Schaf angefallen wurde?!?
Um Gottes Willen - lasst doch die Viecher in Ruhe - es gibt ja schließlich noch andere Möglichkeiten, als gleich loszuschießen...

  • Antwort von Pistenmops, Donnerstag, 18.Mai, 14:26 Uhr

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil !
    Laut Bericht sind die Tiere eine Gefahr für den Straßenverkehr, muss es erst zum Unfall kommen mit Verletzten oder gar Toten ?
    Wenn`s kracht ist natürlich wieder der Autofahrer schuld.
    Es sind auch viele Biker unterwegs, denen ein Schaf richtig gefährlich werden kann.

  • Antwort von Leonia, Donnerstag, 18.Mai, 14:30 Uhr

    Im Artikel steht deutlich drin, dass sie häufig eine Verbindungsstraße passieren, und dass sie sich bislang nicht haben einfangen lassen.

  • Antwort von LiFe, Donnerstag, 18.Mai, 14:39 Uhr

    Ich stimme ihnen voll zu!!!!!

  • Antwort von Wolfgang, Donnerstag, 18.Mai, 14:52 Uhr

    @ Pistenmops, @ Leonia

    Rehe, Hasen, Kanninchen, Schwäne, Wildgänse, Hirsche und Wildschweine laufen auch über hiesige Straßen, werden trotzdem deshalb nicht zu 100% abgeknallt.

    Und Hirsch oder Keiler gegen Motorrad ist auch keine guter Ablauf, für beide nicht.

    Und es ist tatsächlich so, der Kraftfahrer ist schuld oder muß jederzeit damit rechnen, schuld in finanzieller Hinsicht, strafrechtlich wird auch kein Jagdausübungsberechtigter oder Grundeigentümer haftbar gemacht......