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Standort in der Innenstadt wird realisiert Grünes Licht für "Grünes Zentrum" in Regen

Die Pläne nehmen Gestalt an: Das sogenannte Grüne Zentrum in Regen wird am Standort des Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum realisiert. Das sagte heute Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) nach einem Treffen mit Behördenvertretern in Regen.

Von: Christian Riedl

Stand: 11.01.2017

Stadt Regen in Niederbayern | Bild: picture-alliance/dpa

Die Stadt Regen hat vor Weihnachten ein mehr als 2.000 Quadratmeter großes Grundstück am Museumsareal gekauft, so dass nun ausreichend Flächen für die Gebäude zur Verfügung stehen.

In dem "Grünen Zentrum" werden eine Außenstelle der Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Forstverwaltung und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten untergebracht. Außerdem wird dort auch die Hauswirtschaftsschule angesiedelt und der Bayerische Bauernverband, die Waldbesitzervereinigung und der Maschinenring richten dort ihre Kreisverwaltungen ein. Darüber hinaus wird das Niederbayerische Landwirtschaftsmuseum in einem Neubau ebenfalls ins "Grüne Zentrum" integriert.

Stadtplatz soll belebt werden

Der Stadtplatz soll belebt werden.

Die Idee eines sogenannten Grünen Zentrums, von denen es in Bayern bereits 14 gibt, ist in der Stadt Regen im Zuge der Behördenverlagerung des Freistaats entstanden. 30 Stellen der Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten werden in Regen angesiedelt. In Regen erhofft man sich durch den Bau des "Grünen Zentrums" eine Belebung des größtenteils brach liegenden Stadtplatzes. Insgesamt werden künftig in dem "Grünen Zentrum" am Stadtplatz gut 120 Personen arbeiten.

Vorhaben könnte 20 Millionen Euro kosten

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat sich dafür stark gemacht, dass das "Grüne Zentrum" nach Regen kommt.

Außerdem soll die denkmalgeschützte Fassade des jetzigen Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseums neuen Glanz bekommen. Das Gebäude ist dringend sanierungsbedürftig, unter anderem müssen das Dach und die Fenster erneuert und die Elektro-, Sanitär- und Heizungsanlage modernisiert werden. Die Kosten dafür übernimmt nun der Freistaat, der dieses Gebäude dann auch nutzt. Den Neubau des Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseums sowie der Hauswirtschaftsschule finanziert die Stadt Regen, den Verwaltungsneubau für Bauernverband, Waldbesitzervereinigung und Maschinenring bezahlen die Verbände selbst. Eine Kostenschätzung gebe es noch nicht, so Minister Brunner am Mittwoch in Regen. Man könne aber davon ausgehen, dass das "Grüne Zentrum" insgesamt rund 20 Millionen Euro kosten könnte. Es wäre dann die wohl größte Hochbaumaßnahme im Bayerwaldlandkreis Regen.


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