27

Barren und Münzen für 250.000 Euro Kinder finden in Pocking Goldschatz

Kinder haben in Pocking (Lkr. Passau) einen Goldschatz gefunden. Das Fundamt sucht jetzt nach dem rechtmäßigen Besitzer des Schatzes, der rund 250.000 Euro wert ist.

Von: Uli Scherr

Stand: 01.12.2016

Bereits am 18. August hatten die Kinder den aus Goldbarren und Goldmünzen bestehenden Schatz entdeckt. Seither hatte sich die Polizei vergeblich bemüht, den Eigentümer des Goldes zu ermitteln. Sollte sich der Eigentümer nicht bis zum 18. Februar melden, fällt der Schatz zu gleichen Teilen an die Kinder und den Grundstücksbesitzer.

Gemessen am aktuellen Marktwert dürfte der Schatz aus etwas mehr als sieben Kilogramm Gold bestehen. Die Barren und Münzen befinden sich jetzt in einem Bankschließfach, das die Pockinger Stadtverwaltung angemietet hat.

Fundort bleibt geheim

Die genaue Zusammensetzung des Schatzes und auch der Fundort werden geheim gehalten, da diese Informationen vielleicht nur der wahre Eigentümer des Goldes kennt. Und der weiß vielleicht bis heute noch gar nicht, dass sein Schatz entdeckt und gehoben worden ist.

Die Zeit drängt, denn bei Fundsachen hat der Eigentümer genau sechs Monate Zeit, seine Ansprüche anzumelden, sagt der Pockinger Verwaltungsleiter Christian Hanusch. Deshalb hat er jetzt einen öffentlichen Aufruf gestartet: Der Eigentümer des Edelmetalls soll sich baldmöglichst bei der Stadtverwaltung von Pocking melden.


27

Kommentare

Inhalt kommentieren

Bitte geben Sie höchstens 1000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein:

MJK Relic Finder, Donnerstag, 01.Dezember, 13:45 Uhr

2. Hochachtung für die Ehrlichkeit

Also erstmal Hochachtung und Respekt an die Kids, die so ehrlich waren solchen einen hochwertigen Fund gemeldet haben - da zeigt das unserer Jugend noch gute Werte vermittelt werden.

Zum Fund: ich denke mal die Polizei hat sicherlich bei dem Fund alle Register gezogen, um herauszufinden ob es sich um Diebesgut handelt, das scheint erstmal nicht der Fall zu sein, ansonsten würde das jetzt nicht öffentlich gemacht werden, eher als Meldung einer aufgedeckten Straftat, bzw. Diebesgut Fundes. Da in dem Artikel nichts steht, wie alt der Fund ist, ist aber davon auszugehen, das es archäologisch nicht so interessant ist, ansonsten würde das Landesamt für Denkmalpflege längs auf der Matte stehen. Ich denke eher, rein spekulativ natürlich, das hier eine Privatperson in den letzten 70 Jahren sein Privatvermögen schützen wollte und das Gold deshalb an der Fundstelle verborgen hat. Durchaus denkbar ist, das der Verberger bereits verstorben ist. Ich gönn es den Kids und dem Grundeigner.

PeterZä, Donnerstag, 01.Dezember, 11:35 Uhr

1. Informationen dazu bitte

Nein, keine genauen Daten damit ich mich als Eigentümer ausgeben kann, aber mehr wäre sehr hilfreich

Warum wird hier Fundsache und Schatz vermischt?

Ist es ausschließlich altes Gold, kann also davon ausgegangen werden das "eine Sache, die so lange verborgen gelegen hat, dass der Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist" greift?
Oder Neuprägungen die eventuell aus privaten Gründen verborgen wurde? Diebesgut?
Ist es dann nicht eher eine Fundsache und der Finder bekommt nach sechs Monaten alles?Stichwort : Herrenlos/ Besitzlos
Und selbst wenn erscheint mir die Vorgehensweise sehr fraglich den Fund erst nach drei Monaten öffentlich zu machen um somit auf die sechsmonatsfrist zu spekulieren.
Eventuell weiss der Versteckende gar nicht das sein Schatz gefunden wurde, kann also auch gar keinen Verlust anzeigen..