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Wegen Geflügelpest in Roding Abgesagter Dreikönigsmarkt wird jetzt nachgeholt

Der Dreikönigs-Geflügelmarkt in Straubing wird heute nachgeholt. Er musste wegen der Geflügelpest auf einem Hof in Roding (Lkr. Cham) verschoben werden.

Stand: 12.02.2016

Ente hinterm Zaun  | Bild: pa/dpa

Normalerweise ist der Dreikönigsmarkt der größte Geflügelmarkt Bayerns mit 12.500 Tieren. Am Nachholtermin (13.02.16) werden immerhin noch 9.000 Hühner, Tauben, Gänse, Enten und anderes Geflügel angeboten.

Bedrohte Tierrassen dabei

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Verkäufer sind ausschließlich Privatleute aus Süddeutschland, keine professionellen Verkäufer. Die Käufer kommen aus ganz Deutschland. Unter den angebotenen Tieren sind auch vom Aussterben bedrohte Haustierrassen wie etwa die Appenzeller Spitzhaubenhühner oder die Sulmtaler Hühner.

Der Dreikönigsmarkt öffnet um 5 Uhr in der neuen Messehalle am Hagen in Straubing seine Tore. Gegen 10 Uhr ist der Verkauf so gut wie abgeschlossen, da die Käufer mit ihren Tieren bei Tageslicht daheim sein wollen, damit sie sich besser in der neuen Umgebung einleben können.

Dreikönigsmarkt in Straubing

1990 wurde der erste Markt in einer Halle mit 1.000 Quadratmetern Fläche und rund 3.000 Tieren veranstaltet. Kontinuierlich vergrößerte sich der Markt von Jahr zu Jahr auf mittlerweile jetzt 6.000 Quadratmeter. Zwischenzeitlich hat sich dieser Tauben-, Geflügel-, und Kleintiermarkt zu einem der schönsten und größten Märkte in Deutschland gemausert.

Das Landratsamt Straubing-Bogen hatte Mitte Dezember Märkte, Ausstellungen, Börsen und Veranstaltungen mit Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen sowie weiteren Geflügelpest-empfänglichen Tieren wie Tauben untersagt. 


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