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Servus Antennenfernsehen DVB-T2-Umstellung: Ostbayern haben noch ein Jahr Zeit

Mehr Programmvielfalt und hochauflösende Bilder - das bringt die Umstellung auf DVB-T2 HD mit sich. In der Nacht auf Mittwoch wurde auch in Unterfranken umgestellt. Menschen in Niederbayern und der Oberpfalz müssen sich noch gedulden - sie sind erst ab Herbst 2018 dran.

Von: Christine Lehner

Stand: 08.11.2017

Sendersuchlauf am Fernseher wegen Umstellung auf DVB-T2 | Bild: pa/dpa

In München und Nürnberg hat es bereits begonnen: das neue digitale Antennenfernsehen DVB-T2. In der Nacht auf Mittwoch folgte als weitere Region Unterfranken. Noch nicht dabei sind Niederbayern und die Oberpfalz - hier ändert sich vorerst gar nichts.

Keine Programme mehr über Antenne

Betroffen von der Umstellung sind Fernsehzuschauer, die ihr Programm über Antenne empfangen. Die müssen für den neuen DVB-T2-Standard entweder nachrüsten oder ein neues Fernsehgerät kaufen. Sonst bleibt das Bild schwarz. Zumindest in Unterfranken - dort ist in der Nacht auf Mittwoch auf das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD schon umgestellt worden. Der Vorteil des neuen Antennenstandards: mehr Sender und bessere Bildqualität.

In Niederbayern und der Oberpfalz erfolgt die Umstellung allerdings erst ab Herbst nächsten Jahres. Ganz wichtig: Kabel- und Satellitenempfänger sind von der Umstellung überhaupt nicht betroffen.

Die öffentlich-rechtlichen Programme werden nach der Umstellung alle kostenfrei und unverschlüsselt mit jedem DVB-T2 HD tauglichen Receiver zu sehen sein.

Grünes DVB-T2 HD Logo

Für den Empfang sind neue Empfangsgeräte erforderlich, die DVB-T2 und gleichzeitig die HEVC Videocodierung unterstützen - alte DVB-T-Empfänger und -Fernseher können das nicht. Zur leichteren Orientierung kennzeichnet ein grünes DVB-T2 HD Logo Geräte, die sich für alle in Deutschland verbreiteten Programme nutzen lassen.


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Kommentare

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Wolfgang, Donnerstag, 09.November, 09:05 Uhr

3. Und damit dann Digitalisierung beenden, UKW NICHT abschaffen.

DAB+ ist ja ganz nett, aber UKW-Rundfunk auf jeden Fall beibehalten.

Ein DAB+ "Kofferadio" braucht ein Netzteil oder spielt mit 4 Batterien ca. 6h, dann Ende. Ungefähr 4W Leistungsaufnahme.

die hervorragenden Kofferadios aus den 60er und 70ern, Touring-T70 oder Bajazzo-TS brauchen bei 6V nur um 35mA. Ein Satz Batterien ( eneloop-Akkus ) reicht für die Radios in der Bastelgarage, im Haushaltskeller oder an der Terasse für Jahre.

Und DAB+-Empfang ist in Kellern, hinterm Haus usw. oft nicht möglich, UKW in mono funktioniert aber.

exUnterfranke, Mittwoch, 08.November, 08:16 Uhr

2. BR Dokumaterial mit kleinen Fehlern

Es wird in den Karten für Unterfranken eine Einstrahlung inklusive Privatfernsehen aus Hessen aufgeführt und neben Würzberg Frankfurt angegeben. Das ist eher selten der Fall, die Anlage dort kommt inklusive Turm auf nicht ganz 500m. Da arbeitet die Erdkrümmung dagegen, der Sender verschwindet unter dem Horizont. Die Empfänge aus Rhein-Main sind beinahe zu 100% auf die Einstrahlung des Großen Feldbergs zurückzuführen, welcher inklusive Mast auf fast 1000m über NN kommt.
Würzberg: Auch dieser wirklich ganz grenznahe Standort, erfreulicherweise beim Fernsehen mit Rundstrahlung, strahlt weit ein (teilweise bis in die Kreise Main-Spessart und Würzburg) und hilft Empfangslücken vom Pfaffenberg im Südspessart und Main auszugleichen. Erwähnung findet er allerdings kaum.
Rhön: Auch hier wird 2x um- oder abgestellt, allerdings nur der BR-eigene Kreuzberg erwähnt. Das ZDF wird weiterhin nur am Heidelstein verbreitet, jetzt dann in HD. Der hr beendet dort seine DVB-T Ausstrahlung.

max, Mittwoch, 08.November, 07:27 Uhr

1. Menschen in Niederbayern und der Oberpfalz müssen sich noch gedulden

die armen.
Müssen sich erst in einem Jahr neue Geräte kaufen und funktionierende Geräte auf den Müll werfen.