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Asylbericht 47.000 Flüchtlinge kamen 2016 im Raum Passau an

In der Region Passau sind im vergangenen Jahr 47.000 Flüchtlinge aufgegriffen worden. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Passau dem BR auf Anfrage mit. Bundesweit waren es 280.000 Menschen und damit deutlich weniger als im Jahr 2015.

Von: Martin Gruber

Stand: 11.01.2017

Flüchtlinge am Bahnhof Passau (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa/Angelika Warmuth

Der Zustrom von Migranten ist in den vergangenen Monaten deutlich schwächer geworden. "Zum Jahresende hin haben wir im Schnitt pro Monat knapp 300 Migranten aufgegriffen. Vor einem Jahr - im Januar 2016 - waren es noch 23.000", sagt Timo Schüller, Sprecher der Bundespolizei in Passau.

Flüchtlingszahlen von 2015

Bis September 2015 gibt es keine Zahlen für den Raum Passau. Erst mit Wiedereinführung der Grenzkontrollen im September wurde die Zahl genau erfasst. Demnach sind alleine von Oktober bis Dezember 2015 301.000 Flüchtlinge hier an den Übergängen der BPI Passau angekommen.

Polizei gehen 160 Schleuser ins Netz

Grenzkontrollen an der A3 bei Pocking.

Aktuell kommen im Schnitt täglich etwa zehn Flüchtlinge an einem der Grenzübergänge zwischen Breitenberg (Lkr. Passau) und Simbach am Inn (Lkr. Rottal-Inn) an. Über den Passauer Hauptbahnhof reisen laut Schüller auch vereinzelt Großfamilien ein. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 160 Schleuser festgenommen worden.

200 Polizisten im Einsatz

Die Bundespolizei Passau ist für die Überwachung der deutsch-österreichischen Grenze auf einer Länge von 170 Kilometern zuständig. An den Übergängen und am Passauer Bahnhof sind täglich etwa 200 Beamte im Einsatz.


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Pit, Sonntag, 15.Januar, 22:33 Uhr

5. Flüchtlinge in Passau

Ist die Zahl 47000 gut,weniger gut,zu viel,oder nicht?Was will man uns damit sagen?Kann mit der Zahl nicht wirklich was anfangen,da man täglich über nur noch ein Thema von den Medien,der Politik hören muss.Es kommen auf alle Fälle wieder neue Statisten über die man berichten wird.

Dr. Halef, Sonntag, 15.Januar, 20:12 Uhr

4. Verwirrung

Ich bin etwas verwirrt, stelle ich mir doch Flüchtlinge so vor: die Mutter schiebt eine Karre, in dieser sitzt die Oma und hält ein paar Habseligkeiten fest. Zwei kleine Kinder gehen nebenher, ein größeres Kind geht vorne weg und der Großvater hilft hinten die Karre schieben.
Ich muß wohl hoffnungslos aus der Zeit gefallen sein.

Rentnerin, Sonntag, 15.Januar, 02:30 Uhr

3. Volksverdummung?

129 "Flüchtlinge" pro Tag oder 3900/Monat nur in Passau, insgesamt 26 000 /Monat in die Bundesrepublik, man spricht von Schließung der Balkanroute oder wie drückt man es aus, man hat die Flüchtlingspolitik im Griff, 320 000/Jahr (sind Einwohner von 3 neuen Großstädten!) - wie soll das weitergehen?

Renate E., Samstag, 14.Januar, 14:56 Uhr

2. Soll ich lachen, soll ich weinen?

Sehr tröstlich, liebe Redaktion... Doch ist es wirklich wenig Zuwanderung? Man kann darüber geteilter Meinung sein. Über uns schwingt seit letztem Jahr sowieso Erdogans Damoklesschwert angedrohter Grenzöffnung für einen erneuten Flüchtlingsansturm. Somit ist es mit der Unbeschwertheit des deutschen Seins längst vorbei...

Frager, Samstag, 14.Januar, 12:04 Uhr

1. Einreise in BRD

Hatten die Einreisenden auch alle gültige Ausweise ?