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Waidmanns(un)heil Betrunkener Jäger erschießt Hund

Weil ein Jäger aus der Gemeinde Schwaig bei Neustadt an der Donau (Lkr. Kelheim) einen Mischlingshund mit einem Fuchs verwechselte, hat er das Tier kurzerhand erschossen. Der Jäger war nach Auskunft der Polizei "nicht unerheblich alkoholisiert".

Stand: 05.01.2017

Jäger (Symbolbild) | Bild: pa/dpa

Wie die Kelheimer Polizei am Donnerstag mitteilte, ging am Montagabend ein 38-jähriger Mann mit seinem elfmonatigen Mischlingshund im Gemeindejagdrevier Schwaig spazieren.

Auf Fuchsjagd erschossen

Ein 29-jähriger Jäger verwechselte bei einer stattfindenden Fuchsjagd den freilaufenden Hund wohl mit einem Fuchs und erschoss das Tier. Daraufhin kam es zu einer Handgreiflichkeit zwischen dem Jäger und dem Hundebesitzer. Wie die Polizei meldet, war der Jäger erheblich betrunken.

Die Beamten stellten die Jagdwaffe sicher. Der 29-Jährige muss sich nun nicht nur wegen Verstößen nach dem Tierschutzgesetz verantworten. Da er mit dem Auto zur Jagd gefahren war, wird auch wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Es sind also sein Jagd- und Führerschein gefährdet.


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Mut, Donnerstag, 05.Januar, 20:34 Uhr

4. Tierschützer

Hunde im Wald frei herumlaufen lassen finde ich heftig.
Besoffen mit Waffe herum ballern ist noch heftiger.
Tierschützer regen sich wegen dem Hund auf der erschossen wurde, aber sie sollten sich auch aufregen über die Bisse an Rehen, Hasen durch freilaufende Hunde.

peter, Donnerstag, 05.Januar, 16:57 Uhr

3. Als Jäger kann der doch freilaufende Hunde im Wald abschießen

Finde das ist korrekt. Alle freilaufenden Hunde im Wald sollten erschossen werden. Die hetzen nur das Wild. Nur, wenn der Herr Jäger natürlich betrunken war ....

  • Antwort von Waldmann, Donnerstag, 05.Januar, 17:15 Uhr

    Hallo Peter,
    ds Jagdgesetz sieht vor auf einen freilaufenden Hund zu schiessen, wenn dieser sichtbar hinter Wild herhetzt auserhalb des einzuwirkenden Bereichs seines Herrn. Ich würde auch deshalb nicht auf das Tier schiessen, sondern ein aufklärendes Gespräch mit seinem Herrn führen.
    Deeskalierend kommt man immer am weitesten.

  • Antwort von Mona, Donnerstag, 05.Januar, 22:00 Uhr

    Wie soll ein Jäger, der nicht mehr im Besitz seiner geistigen Kräfte ist, ein deeskalierendes Gespräch führen? Vielleicht hätte er zu guter Letzt auch noch das Herrchen des Hundes erschossen....

  • Antwort von Waldmann, Freitag, 06.Januar, 18:00 Uhr

    Hallo Mona,
    ich habe von meinem Standpunkt aus gesprochen, den ich als Jäger vertreten würde.Nicht von dem Standpunkt eines besoffenen Jagdkollegen.

Waldmann, Donnerstag, 05.Januar, 14:48 Uhr

2. Betrunkener Jäger erschießt Hund

Von solchen Gesellen halte ich gar nix. Dieser Person wird der Führerschein entzogen, und automatisch ist der Jagdschein auch weg. Die Waffen werden eingezogen und sind damit auch weg. RICHTIG SO ! So einer ist eine Gefahr für jeden Mitbürger. Mir tut nur der arme Hund leid. Zu meiner Person. Bin selber JÄGER.

  • Antwort von Gerd, Donnerstag, 05.Januar, 16:42 Uhr

    den Jagdschein erhält der Jäger mit seinem Führerscheinentzug.
    Das Gesetz zum Jagdscheinentzug gibt es seit Jahren nicht mehr.
    Einziger Haken für den Jäger : Besoffen mit der Waffe eine Tat ausgeführt, wie es hier der Fall war.
    Ich wünsche den Jäger einen Richter oder eine Richterin die Tierschützerin ist damit das Urteil nicht milde ausfällt.

  • Antwort von Waldmann, Donnerstag, 05.Januar, 17:07 Uhr

    Hallo Gerd, wenn der Führerschein entzogen wird, egal ob besoffen oder Fahrerflucht, sprich wenn es ein Strafverfahren wird, oder die Person zu mehr als 60 Tagessätzen verurteilt wird ist er im Sinne des Gesetzes nicht mehr zuverlässig. Das Urteil des Verwaltungsgerichts heißt dann aufs erste mindestens 5 Jahre Jagdscheinentzug.

Udo Pablitschko, Donnerstag, 05.Januar, 14:11 Uhr

1. Besoffener "Hundemörder" geht gar nicht !

Altes Jägerlatein:

Erschießt der Jäger einen Hund,
Ist er IM HIRN wohl nicht ganz g`sund !

oder

Ein Jägersmann im Suff,
Regt viele Leute uff!
Drum nehmt ihm das Gewehr,
Sonst passiert noch mehr !!!

  • Antwort von Waldmann, Donnerstag, 05.Januar, 14:56 Uhr

    Jäger ist nicht gleich Jäger. In jeder Familie gibt es schwarze Schafe und auch Dumme bis sehr Dumme. Anders kann ich das nicht sagen.

  • Antwort von Guzwvo , Donnerstag, 05.Januar, 19:31 Uhr

    Wirklich gute Kommentare! Ich habe als Kommentare eher sinnlose hetzte gegen alle Jäger erwartet, aber es bezieht sich wirklich nur auf betrunkene und damit definitiv unverantwortliche Jäger, die mit dem normalen Jäger nichts zu tun haben! Bin begeistert:)