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Waidmanns(un)heil Betrunkener Jäger erschießt Hund

Weil ein Jäger aus der Gemeinde Schwaig bei Neustadt an der Donau (Lkr. Kelheim) einen Mischlingshund mit einem Fuchs verwechselte, hat er das Tier kurzerhand erschossen. Der Jäger war nach Auskunft der Polizei "nicht unerheblich alkoholisiert".

Stand: 05.01.2017

Jäger (Symbolbild) | Bild: pa/dpa

Wie die Kelheimer Polizei am Donnerstag mitteilte, ging am Montagabend ein 38-jähriger Mann mit seinem elfmonatigen Mischlingshund im Gemeindejagdrevier Schwaig spazieren.

Auf Fuchsjagd erschossen

Ein 29-jähriger Jäger verwechselte bei einer stattfindenden Fuchsjagd den freilaufenden Hund wohl mit einem Fuchs und erschoss das Tier. Daraufhin kam es zu einer Handgreiflichkeit zwischen dem Jäger und dem Hundebesitzer. Wie die Polizei meldet, war der Jäger erheblich betrunken.

Die Beamten stellten die Jagdwaffe sicher. Der 29-Jährige muss sich nun nicht nur wegen Verstößen nach dem Tierschutzgesetz verantworten. Da er mit dem Auto zur Jagd gefahren war, wird auch wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Es sind also sein Jagd- und Führerschein gefährdet.


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Andreas, Freitag, 06.Januar, 09:46 Uhr

9. Keine generelle Anleinpflicht

Das Thema ist in jedem Bundesland anders geregelt: In Bayern sowie seinen Nachbarländern Baden-Württemberg und Hessen gilt im Wald grundsätzlich keine Leinenpflicht !! Jäger dürfen den Hund nur schießen, wenn er Wild gefährdet, sprich jagt.
Auf dem Gebiet der Städte und Gemeinden können diese eine allgemeine Leinenpflicht erlassen, die allerdings nur wirksam ist, wenn sie auf ihrem Gebiet Hundeauslaufzonen einrichten.

bernd künzel, Freitag, 06.Januar, 08:38 Uhr

8. Jäger erschießt Hund

Was heißt da in ihren Bericht Jagdschein und Führerschein sind gefährdet?? Wenn er betrunken war, wie sie geschrieben haben, muss ,ich betone MUSS, der Jagdschein eingezogen werden, da bei legalen Schußwaffenbesitzern strenge Regeln vorliegen. Beim Führerschein ist das etwas anderes. Aber mal abwarten, Jäger haben oft eine gute Lobby.

Joachim, Freitag, 06.Januar, 02:13 Uhr

7. Hunde im Wald frei laufen lassen.

Zitat: "Es ist verboten, Hunde im Wald frei laufen zu lassen. Das weiß jedes Kind."

Bitte nicht mit solchen ungenauen Verallgemeinerungen den Leser konfrontieren.
Mit wenigen Handgriffen findet man im Web-Netz die Regelungen der einzelnen Bundesländer. Und da gibt es durchaus Bundesländer, in denen das Freilaufen der Hunde im Wald zu bestimmten Zeiten und unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ist. Diese Tatsache sollte nicht verschwiegen werden.

Hundeliebhaber, Donnerstag, 05.Januar, 22:54 Uhr

6. Erst denken, dann schreiben...

Es ist verboten, Hunde im Wald frei laufen zu lassen. Das weiß jedes Kind!
Wenn man der Meinung ist, dieses Verbot missachten zu müssen, muss man selbstverständlich damit rechnen, dass so etwas geschieht.

Erheblich betrunken und einen kleinen 11 Monate alten Mischlingshund getroffen...? Einfach mal darüber nachdenken. Die Presse schreibt, was ihr befohlen wird... Ich schieße selber und weiß von was ich spreche.
Nicht immer gleich alles glauben, nur weil irgendeine Presse etwas suggeriert. Allein schon die reißerische Aufmachung der Überschrift sagt alles über diese Presse aus... Und viele Schlafschafe springen natürlich sofort darauf an.

  • Antwort von Johannes , Freitag, 06.Januar, 16:11 Uhr

    Reißerische Überschrift? Ein Betrunkener Jäger hat einen Hund erschossen. Punkt. Ich nenne das mal Fakt. Was soll man denn da für eine andere Überschrift "erfinden"?? "Hundeliebhaber""- sie haben es selber geschrieben: Erst nachdenken, dann schreiben! Und dann "diese Presse" - dann lesen sie doch irgend so ein Komödienstadelblatt, wenn sie Probleme mit der Wahrheit haben. Ich finde, wenn jemand noch einigermaßen die Realität abbildet, dann die öffentlich rechtlichen.

  • Antwort von Hundeliebhaber, Freitag, 06.Januar, 19:40 Uhr

    Richtig, reißerische Überschrift! Haben Sie den Bericht gelesen bzw. verstanden?
    Ein freilaufender Hund wurde während einer stattfindenden Fuchsjagd versehentlich mit einem Fuchs verwechselt und erschossen.
    Für die Auflage eines Nachrichtenmagazins ist es natürlich sehr dienlich, wenn die Überschrift zu dem Vorfall dann lautet: "Betrunkener Jäger erschießt Hund".
    Eine sachliche Überschrift hätte gelautet: "Freilaufender Hund während Fuchsjagd mit Fuchs verwechselt und erschossen". So eine Schlagzeile ist jedoch für die Auflage nicht förderlich.
    Ich habe keine Probleme mit der Wahrheit. Ihre Aussage bzgl. der öffentlich rechtlichen zeigt deutlich, dass Sie sich hingegen alles als Wahrheit verkaufen lassen...
    Sollte der Jäger tatsächlich erheblich betrunken gewesen sein, muss er selbstverständlich mit den Konsequenzen dessen leben, keine Frage.
    Wie bereits erwähnt, erheblich betrunken einen kleinen Hund zu treffen, ist m.E. nicht möglich.

  • Antwort von Johannes, Freitag, 06.Januar, 23:33 Uhr

    Sie wissen aber schon, die Überschrift die sie vorschlagen passt in keine Zeile. Dafur ist es eine Überschrift (!!!) und kein Roman den sie hier schreiben! Sachdienlich ist das, was sie vorgeschlagen haben sicher nicht. Und ich bleibe dabei: der Jäger war betrunken und hat einen Hund erschlossen!!! Einfach Fakten!! Nichts reißerisches. Sie gehen von reinen Spekulationen aus. Was ist denn, wenn der Jäger 3 Promille hatte!? Wissen sie es? Nein! Dann sparen sie sich doch die Kommentare, spekulieren nicht und lassen qualifizierten Menschen das schreiben! Und lesen sie doch dann die, ihrer Meinung nach, "Lügenpresse" bitte nicht. Sie tun sich nur selber einen Gefallen, wenn der Blutdruck unten bleibt! (Und uns tun sie damit auch einen Gefallen)

  • Antwort von Hundeliebhaber, Sonntag, 08.Januar, 15:40 Uhr

    Ich spekuliere...;-))? 3 Promille... Wie gesagt erst denken, dann schreiben...
    Wen meinen Sie mit uns? Sie stehen hier alleine da.

abakus, Donnerstag, 05.Januar, 21:10 Uhr

5. Jägerlatein

Schiessen und saufen, das geht gar nicht. Ausmustern, Jagdschein, nach fünf Jahren Pause, neu machen. Mit weiteren fünf Jahren Alkohol- und Drogenscreening.
Es gibt die Mittel, kommt ganz auf das Gericht und das Ordnungsamt an.
Bin selbst Genosse, aber da fehlt jedes Verständnis. Und um dem Märchen vom einmaligen Ausrutscher vorzubeugen, gleich mal eine Haarprobe nehmen, die letzten drei Zentimeter zeigen wer regelmäßig schluckt...