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Neues Gutachten Steinberger stellt Ergebnisse zur B15neu vor

Die Grüne Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger aus Kumhausen hat in Landshut ein Gutachten vorgestellt, das sich mit der Umfahrung der Stadt im Zuge der B15neu befasst. Vorausgegangen war Kritik an der Vorgehensweise im sogenannten Dialogforum.

Stand: 23.11.2015

Grünen-Abgeordnete Rosi Steinberger | Bild: pa/dpa

Hier sollen Vor- und Nachteile verschiedener Trassen mit Befürwortern und Gegnern der B15neu diskutiert werden. Das Staatliche Bauamt habe die Gutachten aber nach Kriterien bewertet, die aus Sicht des von Steinberger beauftragten Verkehrserxperten nicht in Ordnung sind.

Kriterien "ungewöhnlich"

"Ungewöhnlich" nennt Verkehrsexperte Wulf Hahn die Kriterien, mit denen die zahlreichen Varianten zu einer Umfahrung von Landshut beurteilt worden sind. Zum Teil habe man "Äpfel mit Birnen verglichen".

"Weil ich nicht einen sehr kurzen Netzabschnitt vergleichen kann mit einer Bundesfernstraße die fast 20 Kilometer Ausbaulänge hat."

Verkehrsexperte Wulf Hahn

Deshalb fordert der Verkehrsplaner alle Zahlen offen zu legen und die Gutachten Nachzubessern. Das fordert auch Steinberger. Das nächste Treffen in der Runde des Dialogforums soll es erst geben, wenn der Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan vorliegt. Das wird voraussichtlich im Januar der Fall sein.

Die verschiedenen Varianten der B15n

Fall 1a

Ost-Süd-Umgehung, wie sie zum Bundesverkehrswegeplan angemeldet wurde.

Fall 1b

Ost-Süd-Umgehung, jedoch mit einer Querspange zur B15alt im Vilstal.

Fall 2a

Fall 1a, jedoch ergänzt um eine stadtnahe Osttangente.

Fall 2b

Fall 1b, jedoch ergänzt um eine stadtnahe Osttangente.

Fall 3

Äußere Westumgehung mit Führung des B15neu-Verkehrs im Versatz über die A92

Fall 4

Fall 3, jedoch ergänzt um eine stadtnahe Osttangente.

Fall 5a

Städtische Westtangente mit Verlängerung zur B15alt

Fall 5b

Wie Fall 5a, jedoch ergänzt um die stadtnahe Osttangente.

Fall 6

Stadtnahe Osttangente mit Verlängerung bis zur B299

Fall 7

Stadtnahe Osttangente und Ausbau der Niedermaierstraße sowie höhenfreier Ausbau des Kasernenknotens. Hier soll jedoch zunächst die technische Machbarkeit geprüft werden.


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