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Ausbruch vor einer Woche Suche nach Wölfen im Bayerischen Wald geht weiter

Über eine Woche ist es jetzt her, dass die Wölfe aus ihrem Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald ausgebrochen sind. Auch am letzten Wochenende wurde weiter intensiv nach den drei Tieren gesucht, die in freier Wildbahn unterwegs sind. Am Freitag wurden wieder Suchtrupps eingeteilt.

Von: Renate Roßberger

Stand: 13.10.2017

Wolf (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Immer wieder werden die Wölfe gesichtet und bei Nationalpark und Polizei gemeldet.

Der momentane Stand: Der Wolf, der zwischenzeitlich am tschechischen Spitzberg unterwegs war, ist wohl in Richtung Lohberg ins Arbergebiet abgewandert. Die anderen beiden sind noch immer in den Wäldern rund um den Falkenstein unterwegs.

"Wir haben unsere Lebendfallen nochmal verstärkt. Wir haben auch mehr Narkosegewehre als vor einer Woche, wir gehen auf Streife und abends auf Ansitz. Unsere Bemühungen sind immer noch, die Tiere lebend zu fangen."

Nationalparkleiter Franz Leibl

Noch keine Hinweise, die zum Täter führen

Der Zaun im Wolfsgehege

Noch immer ist unklar, wer vor einer Woche mutwillig das Gehegetor geöffnet und so den Wolfsausbruch ermöglicht hat. Sechs der neun Gehegewölfe entkamen. Einer wurde vom Zug überfahren, zwei abgeschossen

"Wir werten Spuren aus und gehen Hinweisen nach. In Folge der Belohnung, die jetzt ausgelobt wurde, haben uns aber noch keine neuen Hinweise erreicht."

Till Hauptmann, Polizeichef in Zwiesel

Die Hoffnung aber ist, dass die 10.000 Euro Belohnung vom Umweltministerium für Hinweise auf den Täter doch noch wirken.


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Rosi, Samstag, 14.Oktober, 16:32 Uhr

2. Wölfe

Es ist so durchsichtig und für mich liegt es auf der Hand, wer hinter der Freilassung der Wölfe steht. Die dadurch angefachte Diskussion wie auch Manipulation und Panikmache finde ich einfach widerlich! Greift der Mensch nicht schon viel zu sehr in die Natur ein! Wie kann die Nationalparkverwaltung unterstützt vom Bund Naturschutz einen Abschuss befürworten? Da können doch nur politische Interessen im Fokus stehen und mit Sicherheit nicht der Schutz von Tier und Natur!

Werner Gruber, Samstag, 14.Oktober, 11:56 Uhr

1. Ich wünsche ...

... den Dreien von Herzen alles Gute in Freiheit. Lasst euch nicht wieder einsperren : ))

  • Antwort von Renate , Montag, 16.Oktober, 14:30 Uhr

    Diese Wölfe haben doch in der freien Wildbahn überhaupt keine Chance zu überleben. Sie haben nie gelernt sich ihr Futter zu besorgen. Auch können Sie sich keinen anderen Rudel anschließen, denn Sie würden von dennen todgebissen. Es wäre gut, wenn die Tiere in Ruhe gelassen würden, damit Sie wieder ins Gehege zurück kehren können.