Niederbayern

Krankenhaus Landau Geburtshilfe wird nun endgültig geschlossen

Die Geburtshilfe am Krankenhaus Landau muss zum 1. Februar zumindest vorerst geschlossen werden. Das gab die Leiterin der Donau-Isar-Klinikums, Dr. Inge Wolff, bekannt.

Stand: 28.01.2013
Schwangere mit Storch | Bild: picture-alliance/dpa

Trotz aller Bemühungen könne der Dienstplan der Hebammen im Februar nicht aufrechterhalten werden.

"Wir bedauern das sehr."

Klinikchefin Dr. Inge Wolff

Es sei schade, dass es nicht anders gehe, obwohl sich die Bevölkerung extrem für die Geburtshilfe eingesetzt habe, so Dr. Inge Wolff. Noch im Dezember hatten mehr als 1.000 Menschen mit einer Lichterkette rund um das Landauer Krankenhaus für den Erhalt der gefährdeten Geburtshilfe demonstriert. Schon damals zeichnete sich ein Engpass an Hebammen ab.

Hebamme sagt ab

Nach den Protesten sicherten einige Hebammen ihre Unterstützung für das Landauer Krankenhaus zu. Jetzt sei aber Fakt, so Klinikleiterin Wolff, dass eine dieser Hebammen ihre Zusage aus persönlichen Gründen zurückgezogen hat. Damit könnten die Anforderungen an eine Geburtshilfe nicht mehr erfüllt werden. Ein rund um die Uhr Bereitschaftsdienst könne nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Deshalb müsse aus haftungsrechtlichen Gründen vorerst eine vorübergehende Abmeldung der Geburtshilfe am Standort Landau erfolgen, so die Klinikleitung. Damit können ab 1. Februar keine Geburten mehr am Krankenhaus Landau vollzogen werden.


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