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Politischer Aschermittwoch Natascha Kohnen, SPD: "Jetzt muss Ruhe in den Laden kommen"

Nach der Entscheidung der SPD-Spitze, Olaf Scholz zum kommissarischen Parteichef zu machen und Andrea Nahles für den Parteivorsitz vorzuschlagen, erwartet Bayerns SPD-Chefin Kohnen, dass die Personaldiskussionen beendet sind.

Stand: 14.02.2018

Natascha Kohnen (SPD) | Bild: picture-alliance/dpa

"Es war klar- und das haben wir auch gestern in Berlin so besprochen: Es muss jetzt endlich Ruhe in den Laden kommen. Wir müssen uns tatsächlich über den Koalitionsvertrag unterhalten und über die Sachen, die wir erreicht haben und da ist ja auch eine Menge drin."

Natascha Kohnen

Die SPD-Landeschefin bezeichnete im radioWelt-Interview auf Bayern 2 die Entscheidung für Scholz als Übergangschef und Nahles als Kandidatin für den Vorsitz als "vernünftig". Gleichzeitig mahnte sie die Kollegen, innerparteiliche Querelen nicht mehr in die Öffentlichkeit zu tragen.

"Es ärgert mich einfach, weil es nicht notwendig ist. Auch gewisse Kommentare, die könnte man sich einfach mal sparen. Ich glaube, dass es jetzt Schritt für Schritt sachlich vorwärts geht."

 Natascha Kohnen


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