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Bayerisches Forstministerium Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung

Alle zwei Jahre verleiht das Bayerische Forstministerium den "Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung". 14 private und kommunale Waldbesitzer aus ganz Bayern sind bei einem Festakt ausgezeichnet worden.

Von: Christine Kerler und Kristina Kreutzer

Stand: 10.11.2017

Die Wipfel eines süddeutschen Mischwaldes | Bild: pa/dpa/Sebastian Gollnow

Der "Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung" vom Bayerischen Forstministerium ist am Freitag (10.11.17) bei einem Festakt in München verliehen worden. Diesmal steht die Auszeichnung unter dem Motto "Klima.Wunder.Wald".

Auszeichnung für Aufforstung nach Orkan

Sie geht etwa an den Markt Großostheim im Landkreis Aschaffenburg für ein erfolgreiches Bürgerwaldmodell, mit dem nach dem schweren Orkan im Jahr 1990 die Aufforstung gelungen war.

Preis für regionale Vermarktung des Holzes

Ebenfalls prämiert wurde der Hubwald Schönstheim bei Röttingen im Landkreis Würzburg. Der von Laubholz geprägte Körperschaftswald wird von knapp 200 Anteilseignern bewirtschaftet und konnte aus Sicht der Jury punkten, weil das heimische Laubstammholz überwiegend regional vermarktet wird.

Auch private Waldbesitzer wurden ausgezeichnet

Markus Münch bei der Arbeit in seinem Mischwald im Landkreis Kulmbach.

Ausgezeichnet wurden auch private Waldbesitzer, etwa aus den Landkreisen Bad-Tölz-Wolfratshausen, Bayreuth, Fürth, Kelheim, München und Kulmbach. Markus Münch aus Kirchleus (Lkr. Kulmbach) zum Beispiel bewirtschaftet seinen familiären landwirtschaftlichen Betrieb mit Forstwirtschaft bereits in der 14. Generation. Er macht seinen 30 Hektar großen Wald zukunftsfähig, indem er den ehemaligen Fichtenwald Stück für Stück zu Mischwald aufforstet. "Wir machen doch nur unsere Arbeit, aber auf den Preis bin ich freilich stolz", sagte Münch dem Bayerischen Rundfunk.

Wald "fit für die Zukunft" machen

Der Staatspreis für vorbildliche Waldwirtschaft ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert und wird seit 1997 alle zwei Jahre verliehen. Er geht an Waldbesitzer, die sich oft schon jahrzehntelang um ihre Wälder bemühen. Laut Forstminister Helmut Brunner zeigen die Preisträger in herausragender Weise, wie sie ihre Wälder fit für die Zukunft machen und durch intelligente Holzverwendung zum Klimaschutz beitragen.


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sympathie träger, Samstag, 11.November, 18:32 Uhr

7.

und die bayerischen staatsforsten ? die bewirtschaften ja den wald nur noch nach wirtschaftlichen gesichtspunkten ! da könnte der minister wesentlich mwhr erreichen , wenn er diese waldflächen ökolgisch bewirtschaften lassen würde ! die bayerischen staatsforsten sind noch so ein tolles erbe von grössten idioten der csu der letzten jahre , hr. stoiber !

urs, Freitag, 10.November, 18:38 Uhr

6.

Alles gut, doch sollte man überall die ständige Ueberbauung/Landschafstszerstörung ... stoppen und wieder Bäume anpflanzen.

Max, Freitag, 10.November, 18:08 Uhr

5. Selbstbeweihräucherung

in meinem Landkreis kann man in den Staatsforsten das zerstörerische Werk der Harvester besichtigen.
Da zählt nur der Profit. Keine Spur von naturnahen Mischwäldern.
Deshalb ist das reine Heuchelei....

Miez, Freitag, 10.November, 17:57 Uhr

4.

Heute gelobt und morgen wird der Wald zum Nationalpark erklärt.
Siehe zukünftiger Nationalpark Donauauen. Da finden man sich im Internet in der Gebietskulisse wieder.

Selim, Freitag, 10.November, 12:50 Uhr

3. Zwei Herzen eins für Wald, das andere für Lift am Riedberger Horn

schlagen ach - in ihrer Brust.
Sie wüssten schon, was richtig ist und was im Gesetz steht. Daraus ziehen sie schließlich ihre Existenzberechtigung.
Aber wenn der Söder und die kurzsichtige Wirtschaft und der Bürgermeister und die Liftbetreiber und die, deren intellektuelle Grenze ihre Nasenspitze ist es wollen,
dann hilft halt kein besseres Wissen.
Dann sei ihr Gewissen
kein gutes
Ruhekissen.
Alpträume sollen sie bekommen!
Im 'Traum soll sie ein Lift über trockenes Feld ziehen - barfuß!
Jede Nacht!