1

Wohnungsbericht Nürnberg Fläche und Geld für den Wohnungsbau

Die Stadt Nürnberg wächst und deswegen sind im Jahr 2016 so hohe Fördermittel in den Wohnungsbau geflossen, wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das geht aus dem Wohnungsbericht hervor, den Wirtschaftsreferent Michael Fraas (CSU) vorgestellt hat.

Stand: 12.10.2017

Kräne bei einem Neubaukomplex | Bild: picture-alliance/dpa

Nach den Angeben von Fraas ist Nürnbergs Einwohnerzahl in den vergangenen zehn Jahren um 24.000 auf 530.000 Menschen gestiegen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, haben Stadt und Freistaat rund 50 Millionen Euro investiert. Im Jahr 2015 waren es lediglich 18 Millionen Euro.

Insgesamt seien mit den Fördermitteln im vergangenen Jahr 602 Wohnungen in der Stadt unterstützt worden. Hinzu kommt, dass das Wohngeldgesetz seit 2016 höhere Leistungen vorsieht. In Nürnberg haben sich daher die Wohngeldzahlungen von 6 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 11 Millionen im Jahr 2016 erhöht.

Stadt und Land geben Flächen frei

Dennoch sei die Nachfrage nach preiswerten Mietwohnungen unverändert hoch und die Stadt wolle vor allem Familien die Möglichkeit verschaffen, bezahlbares Wohneigentum zu erwerben. Entsprechende Maßnahmen habe man auf den Weg gebracht. So seien zehn städtische Flächen zur zügigen Bebauung auf den Markt gebracht worden. Auch der Freistaat habe an der Regensburger Straße eine Fläche freigegeben, die rasch bebaut werden soll. Am 25. Oktober will der Nürnberger Stadtrat über den Wohnungsbericht beraten.


1

Kommentare

Inhalt kommentieren

Bitte geben Sie höchstens 1000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein:

Nürnberger, Freitag, 13.Oktober, 10:53 Uhr

1. Schöne Imagebroschüre

Dieser Bericht ist wieder wie in den Vorjahren eine schöne Imagebroschüre. Es wird der schwierige Wohnungsmarkt beschrieben und genannt, was man so alles Gutes in dieser Situation tut. Aber ist das wirklich so? Das Wohnungsamt der Stadt Nürnberg ist ein Totalausfall. Im letzten Jahr genannte Aktivitäten, um besonders benachteiligte Personengruppen zu einer Wohnung zu verhelfen, gibt es nicht. Dieses Jahr hält man sich im Bericht diesbezüglich schon zurück.

Die der Stadt gehörende WBG vermietet an gut verdienende Personen, bedürftige Personen bleiben auf der Strecke. So wird man der sozialen Verantwortung bei der Stadt gerecht.