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Stadt will Hauptmarkt beleben Mehr Händler für Nürnberger Wochenmarkt

Der Wochenmarkt am Nürnberger Hauptmarkt soll in Zukunft anders aussehen. Darüber beraten nun Ausschüsse des Stadtrats. Das Ziel: Mehr Händler und mehr Kunden anlocken.

Stand: 06.12.2017

Nürnberger Hauptmarkt mit Frauenkirche | Bild: picture-alliance/dpa

Nach den Planungen zur Neugestaltung des Wochenmarkts am Nürnberger Hauptmarkt sollen die Stände, die täglich am Markt sind, dort auch über Nacht stehen bleiben dürfen. Sie müssen dann nur noch vor Sonn- und Feiertagen abgebaut werden, und nicht mehr täglich.

Aufenthaltsbereich mit Tischen und Stühlen

Die Stadt erhofft sich dadurch, dass mehr Verkäufer an allen sechs Markttagen ihre Waren anbieten, und der Wochenmarkt so attraktiver für Kunden wird. Dazu soll auch ein Aufenthaltsbereich mit Tischen und Stühlen beitragen, der im Zentrum des Markts neu entstehen soll. Dort könnten künftig etwa die Kunden der Marktstände ihr gekauftes Essen verspeisen.

Verkaufsmobile werden erlaubt

Außerdem sehen die Pläne vor, dass auch Verkaufsmobile zugelassen werden, die vor allem Frischwaren anbieten. Kraftfahrzeuge waren bislang auf dem Markt verboten. Wie genau der umgestaltete Markt aussehen wird, soll noch in Gestaltungsrichtlinien erarbeitet werden.

Am Mittwochnachmittag (06.12.17) beriet der Wirtschaftsausschuss des Stadtrats. Am Donnerstag (07.12.17) ist die Marktumgestaltung Thema im Stadtplanungsausschuss.


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Nürnberger, Donnerstag, 07.Dezember, 11:29 Uhr

1. Händler stehen Schlange

Da werden sich aber weitere Händler freuen und Schlange stehen.

Wie oft können die Wochenmarkthändler ihre Waren auf dem Hauptmarkt anbieten? Nicht das ganze Jahr, denn bei unzähligen Events müssen die weichen. Den Christkindlesmarkt kann man noch akzeptieren, aber dann gibt es noch den Frühjahrsmarkt und den Herbstmarkt, an dem andere Händler Socken, Gardinen, Geschirr und anderes Zeugs verkaufen und die Wochenmarkthändler ihren Platz räumen müssen. Beim Bardentreffen müssen die Wochenmarkthändler verschwinden, ebenso beim RedBull-Ride, beim Beachvolleyballevent und zahlreichen weiteren Veranstaltungen.

Die Stadt will zusätzliche Wochenmarkthändler nicht wegen der Attraktivität des Marktes, sondern als Lückenfüller um auch da mehr Standgebühren abkassieren zu können