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Nürnberg/Erlangen Zwei Vogelgrippe-Verdachtsfälle in Franken

In Nordbayern gibt es zwei Verdachtsfälle von Vogelgrippe. Entdeckt wurden sie bei einer Reiherente und einem toten Schwan, die tot im Wöhrder See in Nürnberg gefunden wurden. Ob es sich um die Variante H5N8 handelt, ist unklar.

Stand: 17.11.2016

Aleksander Szumilas, Pressesprecher des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen bestätigte die beiden Verdachtsfälle dem Bayerischen Rundfunk. Derzeit werden die Vögel im Friedrich-Loeffler-Institut untersucht. Mit einem Ergebnis rechnet das Institut heute oder morgen.

Bisher keine Übertragung auf einen Menschen

Wegen der Vogelgrippe haben mittlerweile mindestens acht Landkreise in Bayern eine Stallpflicht erlassen. Bestätigte Fälle von H5N8 gibt es nach Angaben des LGL bislang in den Landkreisen Lindau, Starnberg, Rosenheim und Traunstein. Szumilas betonte, dass es seit Bekanntwerden der Vogelgrippe vor einigen Jahren keine bestätigte Ansteckung eines Menschen gibt.

Eil-Verordnung ab Montag

Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung tritt am Montag eine Eil-Verordnung in Kraft. Darin werden auch kleinere Betriebe unter 1.000 Stück Geflügel dazu verpflichtet, sogenannte Biosicherheitsmaßnahmen zu treffen. Darunter versteht das Ministerium unter anderem, keine unbefugten Personen in den Stall zu lassen, Desinfektionsmaßnahmen für Fahrzeuge sowie Schutzkleidung in den Ställen bereitzustellen. Urban sagte außerdem, dass die Kontrollbehörden der Bundesländer auch noch strengere Sicherheitsmaßnahmen anordnen können, wenn sie dies für nötig halten. Die Eilverordnung gilt deutschlandweit für zunächst sechs Monate.


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sympathie träger, Donnerstag, 17.November, 18:33 Uhr

1.

jetzt bekommen tot wildvögel in deutschland , auch noch eine bessere ärztliche untersuchung als kassenpatienten ! diese schwachsinnige eilverordnung zeigt für was die meisten behörden in diesen land wirklich taugen . sie helfen doch nur denen , die die probleme mitverursachen . grosse geflügelschlachtereien die das geflügel seit jahren in osteuropa mästen , hiehertransportieren ( natürlich alles tiergerecht ) und dann hier die tiere so schonend ( als gewinnbringend) wie möglich zu schlachten . die kleinen geflügelhalter werden jetzt endgültig von diesen schwachsinnigen auflagen und verblödeten staatsdienern zum aufgeben überzeugt !