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Hauptbahnhof Fürth Fahrkarten kaufen in der Videokabine

Im Fürther Hauptbahnhof können sich Fahrgäste ab sofort in einer Videokabine persönlich beraten lassen und ihre Fahrkarte kaufen. Die Videokabinen sind auch an Sonntagen und abends bis 19 Uhr besetzt.

Stand: 10.11.2017

Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn auf einem Video-Bildschirm im Bahnhof | Bild: BR Nicole Schmitt

Die Videoberater sitzen in Schweinfurt und betreuen sieben Video-Reisezentren in Nordbayern. Mit einer Ruftaste in der Kabine meldet sich der Fahrgast in der Schweinfurter Zentrale. Über Webkamera, Mikrofone und Lautsprecher sind Berater und Kunde dann miteinander verbunden.

Fahrkartensuche am Bildschirm mitverfolgen

Im Fürther Hauptbahnhof hat die Bahn eine eigene Kabine für die Videoberatung eingerichtet.

Auf einem Bildschirm kann der Kunde verfolgen, was der Berater an seinem Rechner sucht. Fahrkarten und Reservierungen werden dann in der Kabine ausgedruckt. Bezahlen können die Kunden in der Kabine mit Karten und Bargeld. Ein Automat dort kann auch größere Scheine wechseln. In Bayern gibt es Videoberatung nach Angaben der Bahn bereits an 16 Bahnhöfen.


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Kommentare

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Ralf Lauer, Freitag, 10.November, 14:21 Uhr

2. Fürth Hbf - Fahrkartenkauf in Videokabine

Warum bietet die DB AG nicht auch virtuelle Fahrten am Simulator an? Preiswert, sicher, sauber, pünktlich. Da fällt mir ein Ausspruch von Hanns-Dieter Hüsch ein, aus einer Radiosendung: "Brauchen wir den Menschen?" Meine Meinung: Nein, Geld ist viiiiiel wichtiger.

websaurier, Freitag, 10.November, 13:47 Uhr

1. Bin ich jetzt blöd oder sind es die anderen...


Wenn die Beraterin vor Ort ist und der Kunde ebenfalls vor Ort ist; weshalb brauche ich dann eine Video-Kabine?
Die können doch dann direkt miteinander....

Aber vielleicht bin ich ja einfach zu doof, um das zu verstehen.

  • Antwort von Nürnberger, Freitag, 10.November, 14:48 Uhr

    Anscheinend ja. Wenn alle halbe Stunde ein Kunde in ein Reisezentrum kommt, langweilt sich der Fahrkartenverkäufer den Rest der Zeit und der Ticketpreis deckt vielleicht gerade mal die Kosten des Reisezentrums. Was aber ist mit den Kosten der Fahrt mit dem Zug, die weitaus höher sind? Von der Zentrale aus kann ein Mitarbeiter mehrere Orte betreuen in Abhängigkeit von Zeit und Kundenfrequenz.

    Für kleinere Orte ist die Videoberatung eine gute Lösung, zumal dann auch ausgedehntere Beratungszeiten möglich sind. Für den Bahnhof München Hbf ist das tagsüber eher nicht notwendig.