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Neue Unterführung wieder dicht Bahn vergisst Pumpen - Erlangen ist sauer

Eine Baupanne an einer sanierten Bahnunterführung sorgt für Ärger in Erlangen: Eine Woche nach der Eröffnung musste die Straße wieder für den Verkehr gesperrt werden - wegen Regens. Die Bahn hatte Pumpen nicht angeschlossen.

Stand: 14.11.2017

Nach heftigen Regenfällen am Wochenende hatte es die Feuerwehr nicht geschafft, die Fahrbahn der Martinsbühler Straße frei zu pumpen. Deswegen musste die Straße gesperrt werden und es kam zu Staus. Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) fordert die Bahn nun zu schnellem Handeln und zum Einbau einer leistungsfähigen Pumpanlage auf.

Mangelhafte Gesamtkoordination

Der Konzern hat die Federführung der Bauarbeiten, die für den Ausbau der ICE Strecke Nürnberg–Berlin notwendig geworden waren. Erlangens Baureferent Josef Weber zeigte sich verärgert über die teils unzureichende Gesamtkoordination der Baumaßnahmen entlang der Bahnstrecke. 

Termindruck auf der Baustelle

Die Bahn bestätigte dem Bayerischen Rundfunk, dass die geplante Pumpanlage in der Unterführung noch nicht ans Kanalnetz angeschlossen sein. "Wir haben die Straße vier Monate vor dem geplanten Termin freigegeben", sagte Bahnsprecher Frank Kniestedt dem Bayerischen Rundfunk. Wegen des Termindrucks sei es nicht möglich gewesen, auch die leistungsfähigen Pumpen in Betrieb zu nehmen.

"Wir werden in den nächsten Tagen die richtige Hebeanlage mit drei Pumpen einbauen."

Frank Kniestedt, Sprecher der Deutschen Bahn

Bei den Regenfällen am Wochenende habe zudem die Baustellenentwässerung versagt. In zwei bis drei Wochen sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.


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