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Erste Straba-Unfall-Statistik Nürnberger Straßenbahn bundesweit auf Platz 6

Die Nürnberger Straßenbahn landet in einer neuen Unfall-Statistik auf Platz 6. Laut der Studie des Verbands Unfallforschung der Versicherer (UDV) ist in Karlsruhe das Risiko eines Straba-Unfalls am größten.

Stand: 28.09.2016

Straßenbahn in Nürnberg  | Bild: picture-alliance/dpa

In Nürnberg gab es im Erfassungszeitraum der Erhebung zwischen 2009 und 2011 demnach 101 Straba-Unfälle mit Verletzten, dabei kam ein Mensch ums Leben. 16 Menschen wurden schwer- und 110 leichtverletzt, so der UDV. Pro Streckenkilometer kamen die Forscher in Nürnberg damit rechnerisch 0,52 Getötete und Schwerverletzte. In Karlsruhe waren es 0,90. Hinter Nürnberg auf dem 7. Platz liegt Augsburg. Würzburg folgt auf Platz 12.

Mittellage unsicher, Ampeln nötig

Bundesweit waren drei Viertel der getöteten Verkehrsteilnehmer bei Unfällen mit Straßenbahnen Fußgänger, rund 16 Prozent Radfahrer. Der UDV empfiehlt, neue Straßenbahnen an der Seite von Straßen und nicht in deren Mitte zu bauen. Strabas in Mittellage waren deutlich unsicherer, heißt es in der Studie. Im Zusammenspiel mit Autos sollte das Abbiegen und Wenden von Pkw im Straßenverkehr außerdem eindeutig etwa durch Ampeln geregelt sein, damit es zu keinen Zusammenstößen kommt.

Die neue Studie ist nach Angaben des UDV die erste ihrer Art in Deutschland. Wie ein Sprecher dem Bayerischen Rundfunk erklärte, brauchte allein die fundierte Auswertung der Daten rund drei Jahre.

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Roland, Freitag, 30.September, 12:28 Uhr

2. Interessant

Schlecht recherchierte Artikel und entsprechende Kritik scheinen beim BR offensichtlich nicht wirklich zu interessieren, oder?

Roland, Mittwoch, 28.September, 18:36 Uhr

1. Und?

Gibt es auch zu München eine Aussage?
Wäre schon genial recherchiert, wenn man das größte bayerische Tramnetz nicht vergessen hätte im Bericht.
PS: Ausrede es handle sich um einen Artikel aus mittelfränkischer Sicht gilt wohl nicht: Karlsruhe und Augsburg sind der Gegenbeweis.
Sehr dürftige Artikel.....