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Weihnachtsgeschäft Spielwarenbranche erwartet Rekordumsätze

Die Spielwarenbranche erwartet in diesem Jahr erneut ein starkes Weihnachtsgeschäft. Das erklärten Vertreter der Branche in Nürnberg. Sie setzen vor allem auf interaktives Spielzeug.

Von: Miriam Scholz

Stand: 29.11.2016

Die Spielwarenbranche rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum von bis zu drei Prozent. Dies sei unter anderem einem leichten Babyboom im vergangenen Jahr sowie einem voraussichtlich starken Weihnachtsgeschäft zu verdanken.

"Wenn alles gut läuft, knacken wir in diesem Jahr erstmals die Drei-Milliarden-Marke."

Willy Fischel, Geschäftsführer des Handelsverbands Spielwaren

Interaktives Spielzeug im Kommen

Beim Weihnachtsgeschäft setzt die Branche auf interaktives Spielzeug wie beispielsweise eine fliegende Barbie auf einem Hoverboard oder ein Küken, das sich bei entsprechender Pflege selbst aus einem Ei herauspickt.

Jeder dritte Euro wird online ausgegeben

Laut Spielwarenbranche stand das Jahr 2016 im Zeichen von Pokemon-Go und Panini-Aufklebebildchen. Der fränkische Hersteller Playmobil legte im Segment Kleinkind- und Vorschulspielzeug bis Oktober um zehn Prozent zu. Am liebsten kaufen die Deutschen Spielzeug nach wie vor im Geschäft. Jeder dritte Euro wird aber bereits im Internet ausgegeben. Das Weihnachtsgeschäft macht rund 40 Prozent des Jahresumsatzes der Branche aus.

Deutschen wieder spendabler

Auch wegen der 2016 besonders langen Adventszeit erwarte die Branche erneut ein Rekord-Weihnachtsgeschäft, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie, Ulrich Brobeil.

"Nach allem, was man hört, sind die Deutschen in diesem Jahr noch spendabler bei Geschenken unterm Christbaum als 2015."

Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie

Zukunftssorgen der kleinen Unternehmen

Im kommenden Jahr rechnet die Spielwarenindustrie weiter mit positiven Entwicklungen, allerdings nicht mehr in der großen Dynamik des laufenden Jahres. Vor allem kleinere Unternehmen blicken demnach weniger optimistisch in die Zukunft. Sie haben vor allem mit steigenden Personal- und Materialkosten zu kämpfen.

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Kommentare

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Atze, Dienstag, 29.November, 17:29 Uhr

1. Fliegende Barbie

Solchen Spielzeugmist wuerde ich nie kaufen.Man produziert doch allen Schrott und die Kassen klingeln,aber die jüngere Generation denkt da wohl anders, wenn das Goldkind nervt.Nur zu! Nur zu!Nehmt die dicke Brieftasche mit!

  • Antwort von websaurier, Mittwoch, 30.November, 08:40 Uhr


    Auch die "jüngere Generation" hat das Recht auf Verblödung!
    Die dürfen ja nicht intelligenter sein/werden, als die Eltern, die solchen Mist kaufen...